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TV-Tipps rund um das Thema Vegan

Erstellt 08.06.2014, von Ebony. Kategorie: Allgemein vegan. 214 Antworten.

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Benutzerbild von Vegbudsd
vegan2.982 Postsmännlich35708 HaigerLevel 4Supporter
15.04.2021
Gerade auf Euronews entdeckt. Tierschutz ist Herzenssache - und geht durch den Magen.

https://de.euronews.com/2021/04/14/gunda-vom-seelenleben-einer-sau

Benutzerbild von Salma
vegan2.462 PostsweiblichBerlinLevel 4
30.07.2023
https://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=281064000938266
Ackern oder aufgeben Bauernhöfe vor dem Aus? | Das Erste
Montag, 31.07.23 23:10-23:55 Uhr (45 Min.) Das Erste
Wiederholungen und/oder andere Folgen dieser Reihe
01.08.2023 | 04:45 Uhr | Das Erste
04.08.2023 | 22:20 Uhr | tagesschau24
05.08.2023 | 13:15 Uhr | tagesschau24
13.08.2023 | 09:15 Uhr | tagesschau24

Benutzerbild von lizhan
481 PostsSchwarzwaldLevel 4
01.08.2023
ich habe den Beitrag gerade angesehen. vielleicht vorweg die Warnung: mit vegan oder Tierschutz hat es null zu tun. Es ist auch schwer, auszuhalten, dass das kaum thematisiert wird und teilweise die Bilder zu sehen.


Nichtsdestotrotz fand ich den Film interessant und es ging mir auch nahe, was mit den Menschen und Tieren passiert. Interessant fand ich, dass sehr deutlich wurde: Kleine Bauernhöfe und Agrarindustrie sind Gegenspieler. Die Politik und Subventionen zerstören kleine Bauernhöfe und fördern riesige Industriebetriebe. Dazu kommt der Druck, den der Lebensmittelhandel auf die Erzeuger*innen ausübt und die Verbraucher*innen, die nicht bereit sind, weniger Fleisch zu essen und dafür (und generell für Lebensmittel) mehr zu bezahlen.


Sehr frustrierend die Erlebnisse der jungen Biobäuerin, die andere Wege gehen wollte. Krass auch die Rechung mit den Junghähnen, die ein Biolandbauer gekauft hat zur Mästung, weil die ja seit kurzem nicht mehr getötet werden dürfen. (was natürlich auch irgendwie schräg ist, weil die ja halt nun 4 monate später geschlachtet werden, also ob das wirklich so ein Gewinn ist für den Tierschutz?).
Ich hatte nicht den Eindruck, dass das nun besondere Einzelschicksale sind, teilweise deckt sich das auch mit dem, was ich hier bei uns auf dem Land so mitkriege. Unendlich viel Arbeit, immenser Druck, finanzieller Überlebenskampf und viel Herzblut, wodurch auch immer das genährt wird, darüber kann man wohl nur spekulieren.


Es wird auch sehr deutlich, dass das der immense finanzielle Druck jegliche Verbesserung in der Tierhaltung ausbremst, weil die Leute schon jetzt nicht davon leben können und weniger Tiere bedeuten bei den derzeitigen Verhältnissen weniger Geld und bei Höfen, die ums Überleben kämpfen, geht das nicht.


Ich hatte den Eindruck: Das ganze System macht alle Beteiligten kaputt: die Tiere, die Menschen, die Natur.


Jetzt könnte man natürlich sagen: okay, tut vielleicht den Leuten weh, aber dann sollen die Höfe halt sterben, dann leiden dort keine Tiere mehr.


Die Frage ist dann nur: damit geht ja der Fleischkonsum nicht zurück und dann wird das Tierelend noch größer, weil es dann nur noch diese Riesenbetriebe gibt, in der alles automatisiert und industrialisiert abläuft oder noch schlimmer, es wird ins Ausland verlagert, wo noch weniger auf Tierschutz geachtet wird. Das ist also definitiv auch keine Lösung, solange die Verbraucher selbst nicht endlich aufwachen und weniger Tierprodukte konsumieren und bereit sind, mehr Geld auszugeben für qualitativ hochwertige lebensmittel. Das ist schon sehr traurig und sehr schwierig.


Ich weiß nicht wie die Situation bei reinen Gemüsebauern aussieht, im Film waren nur Fleisch- und Milchbauern. Aber bei den Preisen, die für Gemüse bezahlt werden, vermute ich, ist das Elend ähnlich. Dort wird halt die Erde ausgebeutet um möglichst maximale Ernte zu bekommen und der Druck wird dort ähnlich sein und die Arbeit auch. Die Großen können existieren, die viel automatisieren, auf Kosten der Qualität der Lebensmittel.

Einfach zu fordern, dass die Landwirte alle auf Anbau von pflanzlicher Nahrung umsteigen, das ist vermutlich genauso zum Scheitern verurteilt, weil die Bedingungen dort auch nicht besser sind für kleinere Bauern. Und es ist ja auch da schon so, dass der Großteil des Gemüses aus riesigen Plantagen erzeugt wird, ein Hoch auf leckere Hollandtomaten.


Wirklich sehr schwierig. Der Film passt aber gut zu diesen diverse Bauerhof-threads und rückt vielleicht doch auch manches in ein anderes Licht. Wobei es schon auch hart ist mitanzusehen, dass da teilweise wirklich kaum Empathie fürs Tier da ist, aber trotzdem schon sehenswert, finde ich.


Ich denke halt so im Nachhinein wieder: Es geht nur über die Verbraucherinnen und Verbraucher. Wir müssen bereit sein, mehr Geld für Lebensmittel auszugeben und dafür weniger und hochwertigere Lebensmittel zu kaufen, auch bei pflanzlicher Nahrung und viel mehr darauf achten, wo wir unser Geld hintragen. Und dafür an anderen Stellen etwas weniger konsumieren, wenn nötig. Mehr Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln aufbringen und weniger wegschmeißen.
Aber das ist vermutlich genauso illusorisch. Aber vielleicht ein bißchen weniger als darauf zu hoffen, dass die Industrie oder die Politik etwas wesentliches verändern.

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.785 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
01.08.2023
Da die Masse der Verbraucher nicht bereit ist, mehr Geld zu zahlen, wenn es auch mit billigster Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur geht, kann es nur funktionieren, wenn die Politik die Regeln verschärft, bzw. umsetzt. Ich meine, das Tierschutzgesetz dürfte ja Tierleid aus wirtschaftlichen Zwecken schon jetzt verbieten. Warum sollte man das also nicht mal auf die Tierausbeutungsindustrie anwenden?
Natürlich wird die Politik nichts tun, wenn sie zu Recht befürchten muss, dass "der Wähler" sie für korrektes Handeln abstraft. Aber das jetzt jedem persönlich zu überlassen, kann nicht die Lösung sein (ich halte nichts vom unpolitischen Biedermeier).
Dass trotzdem jeder tun muss, was er für richtig hält, kann am Ende dazu führen, dass sich vielleicht doch mal ein Politiker traut. Es beruht alles auf Gegenseitigkeit und auf kleinen Fortschritten.

Benutzerbild von Salma
vegan2.462 PostsweiblichBerlinLevel 4
29.08.2023
10 tage ohne tierische produkte
teil 1/4


2021, peter scholl, anika wenkel

ard alpha heute 21 uhr, und morgen 14:45

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