Ist vegan gleich vegan???

Erstellt 10.07.2020, von Imene. Kategorie: Allgemein vegan. 37 Antworten.

18.07.2020
Zitat Hinterfrager:@ Sunjo - beides auch Faktenbasiert ändert nichts an Deiner Meinung, so weit, so klar.
Für weitere Informationen bemühe bitte Mr. Google und lese dich in die Problematik ein -

Meine Güte! Bittesehr
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0217822
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0189268
https://www.wired.com/2015/04/youre-worrying-wrong-bees/
https://www.sciencefriday.com/segments/looking-beyond-honeybees/
https://www.insidescience.org/news/how-bees-you-know-are-killing-bees-you-don%E2%80%99t
https://www.semanticscholar.org/paper/Conserving-honey-bees-does-not-help-wildlife-High-Gonz%C3%A1lez-Varo/9487d66ef584af0faad90461333c40238d477ca7?p2df
https://www.bbc.com/news/science-environment-30831257
https://science.sciencemag.org/content/359/6374/407.18
https://www.cam.ac.uk/research/news/think-of-honeybees-as-livestock-not-wildlife-argue-experts
https://www.telegraph.co.uk/science/2018/01/25/urban-beekeeping-harming-wild-bees-says-cambridge-university/
https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1560/IJPS.57.3.171
https://www.nature.com/articles/s41598-018-27591-y
https://www.researchgate.net/publication/265815200_Einfluss_von_Honigbienen_auf_das_Nektarangebot_und_auf_autochthone_Blutenbesucher
https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rspb.2019.2657
https://schleswig-holstein.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten/wespen/19172.html
http://www.naturspaziergang.de/Wissenswertes/Nahrungskonkurrenz.htm (eine meiner Hauptquellen zum Thema Bienen, zusammen mit wildbee.ch, und der fleißige Zusammenträger der Links)
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19.07.2020
Ich bedauere es so sehr, dass hier Menschen so "zanken", die ich mag und schätze, und von denen ich weiss oder zumindest stark annehme, dass sie das gleiche Ziel, wenn auch unterschiedliche Wege dorthin haben.


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19.07.2020
Zitat PeeBee:Ich bedauere es so sehr, dass hier Menschen so "zanken", die ich mag und schätze, und von denen ich weiss oder zumindest stark annehme, dass sie das gleiche Ziel, wenn auch unterschiedliche Wege dorthin haben.


Manchmal reibt man sich halt ein bißchen oder schleift sich gegenseitig ab ;-)
Und auch sehr kontrovers geführte Diskussionen können bereichern und neue Erkenntnise bringen (zumindest ist es bei mir so)
Da ich manchmal ein sturer Panzer bin, vergesse ich die feinfühligeren Seelen - dafür Sorry !!!
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19.07.2020
Kurz noch dazu:
Zitat Hinterfrager:
Zitat kilian:Dass Vegetarier nur Eier von liebevoll gehaltenen Tieren essen, gibt es vielleicht in der Theorie.l

NEIN, die gibt es auch in der Praxis !!!


Es mag Menschen geben, die zwar Tierprodukte essen, aber nur von geretteten Hühnern. Also im Grunde "freegan", ohne Tierquälerei durch den Einkauf wirtschaftlich zu unterstützen.

Der freegan-vegetarische Lifestyle ist spielt in der öffentlichen Debatte aber kaum eine Rolle, daher "theoretisch". Wenn man über "Vegetarier" spricht, spricht man also eigentlich nicht über Freegan-Vegetarier, sondern über ganz normale Wahrnehmung von Vegetariern.

Daher erschien es mir nicht sofort einleuchtend, dass du, der eigentlich explizit nicht wie ein durchschnittlicher Vegetarier isst, eine durchschnittliche, vegetarische Ernährung damit verteidigst, dass es ja auch Ausnahmen gibt. :D

Wer sich als Basis vegan ernährt, und ab und zu mal eine "Ausnahme" macht, ist für mich ein Veganer.

Es geht doch nicht darum, von anderen Veganern eine Absolution zu erhalten, sondern darum, ehrlich das zu tun, was dem eigenen Wertesystem am nächsten kommt (und das ständig zu hinterfragen). Ist zumindest meine (in den Jahren gereifte) Ansicht.

Mit allgemein verständlichen Begriffen lässt sich besser diskutieren als mit Ausnahmen.

Die meisten Diskussionen zu veganen Themen kann man faktenorientiert führen, ohne moralische Zeigefinger. Gleichzeitig muss man natürlich auch beim Lesen darauf achten, keine moralischen Aussagen zu interpretieren.
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19.07.2020
Richtig, Kilian, aber man kann auch erwarten (oder ich erwarte es zumindest), dass der Gesprächspartner versucht, dem anderen erst einmal nicht Übles zu unterstellen, oder die eigene Entscheidung sakrosankt zu setzen. Mir ist hier auch jeder Vegetarier höchst willkommen, wenn er es zumindest mittelfristig nicht generell ausschliesst, wenigstens überwiegend vegan zu leben. Die sollten wir nicht vertreiben, finde ich...

Die Entscheidung pro-vegan wird übrigens auf eine ganz harte Probe gestellt, wenn man eventuell mal Medikamente nehmen oder eine Chemotherapie machen lassen muss, um überhaupt zu überleben. All diese Mittel wurde nämlich irgendwann am Tier versucht... Entscheidet man sich dann für seine "100%-Überzeugung" oder ist einem das eigene Leben doch a bisserl mehr wert als das eines Tieren? Eine schwere Entscheidung, glaub mir. Natürlich hofft man immer, dass irgendwann mal alle Medikamente mikrobiologisch, gentechnologisch oder anderswie ohne Tierversuche auf den Markt kommen können, es wird ja an Alternativen gearbeitet, glücklicherweise. Aber wir sind leider noch nicht so weit... Ich finde, auch das ist eine Sache, über die jeder Veganer (und Vegetarier) wenigstes mal kurz nachdenken bzw. in eine solche Situation sich hineinfühlen sollte.

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19.07.2020
ich hatte nicht den Eindruck, dass das so selbstgerecht war. Habe ich etwas übersehen?

Meine Priorität bei Vegpool ist, die Vorteile einer veganen Lebensweise bekannter zu machen. Soll jeder so gut machen, wie es im Alltag klappt (siehe https://www.vegpool.de/magazin/vegan-pareto-prinzip.html )

Wichtig finde ich, dass es pro-vegan bleibt, denn dafür ist das Forum da. Es macht also einen Unterschied, ob jemand sagt, er ist noch nicht so weit und geht einfach sein Tempo, oder ob jemand für den Verzehr von Tierprodukten argumentiert.
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19.07.2020
Zitat kilian:Habe ich etwas übersehen?


Nein. Ich habe das auch nicht speziell auf Dich und Deine Aussagen bezogen, sondern generell, das Thema heisst ja "Ist vegan gleich vegan???".

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19.07.2020
@ Kilian
Ich denke mal meine Pro-Vegane-Einstellung dürfte ausser Frage stehen - ich habe mich in diesem Forum oft genug dazu geäussert und eindeutig positioniert.*
Und nein, ich verteidige und da glaube ich mich zu wiederholen, keinen Konsum von Fleisch, Fisch, Milch, Käse, Insekten, Eier aus Tierqual, Honig aus Massenproduktion und auch InVito-Fleisch halte ich persönlich für bedenklich (anders Thema) und habe mehrmal betont, das Vegetarier die Milch, Käse und Tierleideier essen über ihr Tun informiert werden sollten.
Ich toleriere dagegen Tierhaltung unter bestimmten Bedingungen (auch deshalb halte ich mich persönlich nicht für einen Veganer).
  • Aus diesem Grund ist Dein Vorwurf des Whataboutism (Palmölthematik) an mich verletzend, weil er impliziert ich würde von meinem tierleidverursachenden Konsum ablenken (den ich defacto nicht sehe).
Ob "freegan" die Ausnahme ist, ist ebend auch die Frage - es sind ja nun über 70 Jahre gemeinsame vegetarisch-vegane Entwicklung ins Land gegangen; du hast mich als, wenn man mich so kategorisieren will, "freegan" als Beispiel (und vermutlich Cumina - der ich auch pro-vegan unterstellen würde). Und eine normale Wahrnehmung ? - sorry, wie ist die begründet -> Tipp, Du solltest zukünftig mit mehr solch komischen Kautzen wie mich rechnen, dann ändert sich vll. auch die Wahrnehmung ;-)
Und auch die Wahrnehmung eines normal durchschnittlich Vegetariers ? - es sind die Schubladen, Vorurteile gegen die ich mich wehre - ich kenne neben Veganern ja auch Vegetarier und da gibt es einige, die so verrückt ticken wie ich und auch wenige andere die bekloppter Weise denken Parmesankäse wäre vegetarisch (ja es gibt noch Informationsbedarf).
Ich könnte mich natürlich einfach Veganer nennen, wie von Sunjo vorgeschlagen, aber ich bin nunmal alleinig meinem Gewissen verpflichtet.


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