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ist bio besser?

Erstellt 26.10.2021, von Vegbudsd. Kategorie: Allgemein vegan. 26 Antworten.

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Benutzerbild von Vegbudsd
Themen-Startervegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3Supporter
02.11.2021
So, und noch mal ganz sachlich:


Bio UND vegan sind natürlich sowohl was die Ressourcenschonung, als auch was den Klimaschutz aber eben auch und besonders den Tierschutz angeht die derzeit beste Produktionsweise für Lebensmittel.


Dass da dennoch je nach Boden, geografischer Lage, Wetter und anderer Einflüsse sehr unterschiedliche Qualitäten entstehen, liegt, wie der Name schon sagt, in der NATUR der Sache, ändert aber grundsätzlich nichts.


Auch was die Menge der erzeugten bio-veganen Lebensmittel angeht, braucht man sich angesichts der derzeit ungenutzt auf den Feldern liegen gelassenen oder später im Müll landenden Erzeugnisse nicht wirklich Gedanken zu machen.


Da ist riesiges Potenzial, was die tatsächlich geringeren Erträge, die derzeit (auch aufgrund mangelnder Erforschung und Förderung) zu verzeichnensind, durchaus zumindest zum Teil ausgleichen kann.

Fazit: Bio UND vegan ist zusammen die bessere Alternative zur konventionellen Landwirtschaft.

2x bearbeitet

Benutzerbild von Salma
vegan2.503 PostsweiblichBerlinLevel 4
02.11.2021
hi vegbudsd, leider kann sascha dir nicht mehr antworten, vielleicht hast du noch nicht gesehen, dass er nun schwarz ist, ich vermute, kiluan hat ihn leider gesperrt? oder hat er sich selbst abgemeldet? wenn er gesperrt wurde, fände ich es sehr schade, denn ich fand sehr vieles in seinen argumentationen durchaus interessant und sinnvoll hergeleitet, und mich hätten seine links zu den studien auch wirklich interessiert. habe selber auch schonmal in einem tv-beitrag mitbekommen, dass in der kinventionellen bio-landwirtschaft mit mitteln gearbeitet wird, von denen im Vergleich zum glyphosat auch schäden zu erwarten sind....
ich bedaure, nichts mehr von ihm lesen zu können, denn ich finde es legitim und gut, kritisch zu bleiben. und er hat oft genug betont, dass er überzeugter veganer ist und nur sieht, dass "die bewegung" sich mit manchem eher schade... habe in seinen texten auch keine selbstüberhöhung oder so wahrgenommen....
ich finds schade ....

Benutzerbild von Vegbudsd
Themen-Startervegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3Supporter
02.11.2021
Da er sich nicht wirklich die Mühe gemacht hat, den hier üblicherweise gepflegten Ton einigermaßen einzuhalten, statt dessen aber sehr aggressiv wirkend seine Vorstellungen vorgebracht hat, dazu mit Pauschalverunglimpfungen garniert, hat er mich leider nicht dazu bringen können, mich mit seinen möglicherweise interessanten und vielleicht auch wichtigen Thesen zu beschäftigen - vertane Chance.


Da mag er Veganer sein wie er will, wenn er mit Agrumenten überzeugen will, sollte er die Türe nicht zuknallen, durch die er zu gehen gedenkt.

Abgesehen davon:
Wenn es gravierende Fehler bei "bio" gibt, sollten diese aufgezeigt werden und auch beendet werden. Ebenso bei konventionellen Produkten.


Bio ist ja seinerzeit dafür angetreten, genau diese Fehler in der konventionellen Produktion abzuschaffen. Dass auch bei diesem an sich ehrenwerten Versuchen Fehler gemacht werden, halte ich nicht für besonders schlimm.
Wenn diese Fehler aber trotz besseren Wissens weiter gemacht werden, wird es genau so übel, wie ehedem und nach wie vor in der konventionellen Landwirtschaft.

Dataus aber nun generalisierend abzuleiten, dass alles, was in der konventionellen Landwirtschaft oder bei den Biolandwirtinnen passiert falsch oder richtig ist, ist ebenso unwissentschaftlich und entspricht auch nicht der allgemeinen Lebenserfahrung.

1x bearbeitet

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.922 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
02.11.2021
Ich finde Kilians Entscheidung nicht nachvollziehbar und nicht gerechtfertigt. Dass man sich über "Besserwisserei" (der Hinweis auf logische Fehlschlüsse ist allerdings sachliche und vollkommen gerechtfertigte Aufklärung) mal ärgern kann, ist total normal, aber kein Grund für eine Sperre. Und nach meinem Empfinden hat Sascha niemanden persönlich angegriffen.
Dass er seine Behauptungen nicht belegen konnte, und deshalb die Diskussion auf einem eher flachen Niveau steckengeblieben ist, lag an Saschas Linksperre, für die er nichts kann.
Wie Salma bedaure ich, dass Sascha nun nicht mehr die Gelegenheit bekommen soll, doch fundierter in die Diskussion reinzugehen. Auch wenn wir dann mehr Mühe haben würden, dagegenzuargumentieren, sollten wir uns die Mühe machen oder uns eben vielleicht doch sogar in einigen Dingen auch von den besseren Argumenten überzeugen lassen.
Zitat Vegbudsd:
Dataus aber nun generalisierend abzuleiten, dass alles, was in der konventionellen Landwirtschaft oder bei den Biolandwirtinnen passiert falsch oder richtig ist, ist ebenso unwissentschaftlich und entspricht auch nicht der allgemeinen Lebenserfahrung.

Das sehe ich auch so, aber ein Irrtum ist ja kein Grund für eine Sperre.


Benutzerbild von Vegbudsd
Themen-Startervegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3Supporter
02.11.2021
Nein Grund für Sperren ist sicher weder ein Irrtum, noch dass er gegen Fehler in der Beurteilung von "bio" argumentiert hat.


Der Ton machte die Musik.

Sascha kann doch weiter auf sämtlichen erreichbaren Kanälen seine Weltsicht verbreiten, ja sogar ein eigenes Forum aufmachen, bei dem er selbst verantwortlicher Admin ist. Er ist also nicht seiner Meinungsfreiheit verlustig.


Nur hier geht es nicht in dieser überzogen aggressiven Haltung weiter.


Finde es auch schade, dass dadurch eine mögliche fruchtbare Diskussion verhindert wurde.

Benutzerbild von kilian
vegan7.201 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
03.11.2021
Der Grund war, dass der User - neben dem nicht enden wollenden arroganten Ton - Dana noch doppelt angegangen ist, obwohl sie bereits aus der weiteren Argumentation ausgestiegen war und das auch klar kommuniziert hat. Das ist grenzüberschreitend.

Wenn der Ton nicht stimmt und Argumente wie ein soziales Druckmittel eingesetzt werden, um Leute zu "zerlegen" und damit auch bloßzustellen, ist die beste Argumentation für den Eimer.

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.922 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
03.11.2021
Naja, es ist wie es ist.
Da der Einzige, der hier eventuell noch etwas zur gegenteiligen Meinung, ob Bio besser ist, hätte beitragen können/wollen, nun nicht mehr hier schreiben darf, möchte ich die Gelegenheit nutzen, noch etwas zu Sascha zu schreiben. Vielleicht liest er das ja doch noch.

Zitat saschabur:
Wenn Du aber sagst: ich bin Vegan und kann es PROBLEMLOS sein, seit es künstliches B12 gibt, und tu dies aus ethischen Gründen, bist Du effizienter.

Ein sehr guter Ansatz, der auch von anderen, auch deutschsprachigen, rational argumentierenden "Veganpromis" vertreten wird. Ein paar davon hatte ich an anderer Stelle schon genannt, konkret empfohlen sei das Buch "Vegan ist Unsinn" von Niko Rittenau, Patrick Schönfeld (Der Artgenosse) und Ed Winters (Earthling Ed) mit einem ebenso lesenswerten Vorwort von Friederike Schmitz.

Zitat saschabur:
Das ist zwar schön, dass diese Leute vegan sind, aber die Gründe sind nicht die richtigen, und die stehen sofort nackt da, wenn sie sich argumentativ gegen wisschenschaftlich geschulte Karnivore verteiidigen müssen (und dann schaden sie unserer bewegung !)

Du hattest geschrieben, dass du dich unter anderem auch mit Psychologie beschäftigt hast. Wenn wir uns also einig sind, dass unser Ziel (oder zumindest das dieses Forums) ist, möglichst viele Menschen zur veganen Lebensweise zu bringen, müssen wir auch berücksichtigen, dass Menschen unterschiedlich sind. Manche erreicht man besonders gut über harte Fakten, andere über Emotionen, andere über gut erzählte Geschichten oder persönliche Erfahrungen (Einzelfallanekdoten). Wenn also schon jemand vegan lebt, aber aus Gründen, die (noch?) nicht wissenschaftlich bewiesen sind, warum sollte man diese Person unbedingt korrigieren? Im schlimmsten Fall hast du Zeit und Arbeit investiert, um jemanden mit unerwünschter Aufklärung vor den Kopf zu stoßen (zumindest bei Fremden sollte man sich da vielleicht doch lieber zurückhalten). Du schreibst, dass wissenschaftlich geschulte Karnivore unhaltbare Argumente mit Leichtigkeit entkräften können. Das stimmt zweifellos. Sie werden aber deshalb die bereits vegan lebendenen Personen nicht wieder entveganisieren, sondern maximal selbst nicht vegan werden. Ich finde aber, dass wissenschaftlich geschulte und diskussionserfahrene Intelektuelle ihre diesbezügliche Überlegenheit nicht nur zum eigenen Vorteil (eigene Bequemlichkeit, bitte nichts ändern müssen) nutzen dürfen. Zur intelektuellen Redlichkeit gehört, dass man nicht nur die argumentativ Schwächeren zermalmt, sondern sich tatsächlich die Mühe macht, sich vollständig mit dem Thema auseinanderzusetzen und die echten Argumente zu finden.
Ich hab Kontakte zu Skeptikern (Gwup) und Humanisten (Partei der Humanisten, mittlerweile sind viele zu den Grünen gewechselt). Dort erlebe ich beides: Diskussion zur reinen Abwehr und damit faktisch ein Verlassen des Pfades der Rationalität ebenso wie die Umstellung auf vegan bzw. mindestens das klare Bekenntnis, dass vegan besser wäre.
Da du gern zu diskutieren scheinst, fände ich es gut, wenn du dir die Gruppe der intelektuell hochentwickelten, aber unredlichen suchst und sie bei ihrer Ehre packst ;-) :wink:



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