Themen-Startervegan22 PostsmännlichLevel 2
Interesse am Forum09.11.2025Hallo,
ich frage mich, warum sich von Millionen Veganern verhältnismäßig wenige in diesem oder anderen Foren aufhalten? Was machen die alle? Iwie mindfucked mich das. Versteht Ihr, was ich meine? Bin manchmal so am Grübeln und fühle mich lost.
Moderations-Hinweis: Titel geändert von Kilian
vegan1.876 PostsmännlichNähe Trier/MoselLevel 3
09.11.2025Deutsche Sprache schwere Sprache - sowie deren Rechtschreibung. Wieviel Milionen Veganer gibt es denn in deiner Berechnung ?
vegan8.133 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
09.11.2025Foren sind glaube ich am meisten für kleine Gruppen geeignet, wo es mehr um Inhalte geht als um Selbstdarstellung. 🤷🤔
Viele tummeln sich auf Social Media, wo aber meiner Meinung nach der Kennenlerneffekt nicht so stark ist und es eher um "Reichweite" und "Relevanz" geht. Hier "kennt" man sich im Laufe der Zeit. Es ist persönlicher.
vegan5.231 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
09.11.2025Ich habe den Eindruck, dass die Zeit der klassischen Foren ein Stück weit vorbei ist. Vor ein paar Jahren war hier wirklich noch viel los, allerdings findet heute sehr viel Austausch auf Social Media statt. Viele nutzen WhatsApp, Instagram oder TikTok und dort gibt es teilweise sehr fundierte Inhalte, bei denen man wirklich noch etwas lernen kann.
Ich möchte hier niemandem zu nahe treten, trotzdem glaube ich, dass dieses Format inzwischen eher eine etwas ältere Zielgruppe anspricht. Ich zähle mich selbst ehrlich gesagt auch dazu.
Ich bin noch in ein paar anderen Foren unterwegs gewesen und auch dort sieht man das gleiche Bild. Es gibt kaum noch Beiträge und manche dieser Foren wurden sogar komplett geschlossen, weil keine Aktivität mehr vorhanden war.
Ich persönlich finde das schade, aber es ist die Realität, wohin sich der Austausch entwickelt hat.
vegan50 PostsweiblichLevel 3
09.11.2025Ja das fühle ich.
Ich bin aus Verzweiflung nach Verbundenheit hier gelandet. Ich hatte keine Ahnung, dass zum Newsletter auch eine Community anhängig ist.
Umso besser, also ich glaube das wird noch - wenn man die Informationen streut.
Bei uns im Landkreis sind gerade mit mir 3 Personen.
Das ist traurig…Ich hoffe es gibt mehr Personen….
@dana: Oder so komische Leute wie mich, die Facebook und co boykottieren.
Warum nutzen die Leute das?
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vegan398 PostsmännlichBad Münstereifel Level 4
09.11.2025Ich nutze in der Hauptsache auch nur seit kurzem privates WhatsApp, weil meine ganze Family dabei ist und dort Gruppensachen besprechen.
Da wollte ich dann aus praktischen Gründen nicht außen vor stehen.
vegan50 PostsweiblichLevel 3
09.11.2025Ja der gruppenzwang - ätzend.
Aber du isst ja auch kein Fleisch, wenn alle das essen.
Zuckerberg und Co zu unterstützen ist genauso, wie den Massenkonsum mitzumachen.
Du verschenkst deine Daten und ziehst alle anderen mit rein.
Es gibt Alternativen wie Threema oder Signal.
Viele nutzen Signal.
Und eine andere App runterzuladen ist ein Klick.
Ich verstehe es nicht da mitzumachen
vegan5.231 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
09.11.2025Ich finde, man muss da auch einfach realistisch bleiben. Bei ganz normalen Familien-Chats in WhatsApp sehe ich persönlich keine dramatische Datenschutzgefahr. Wen sollte es denn ernsthaft interessieren, wenn sich Familie XY für den Sonntagskaffee verabredet? So etwas würde man im Café am Nebentisch auch mitbekommen, absolut unverfänglich.
Auch bei uns im Team ist es völlig normal, dass wir alltägliche Infos schnell über WhatsApp austauschen. Hochsensible Daten natürlich nicht, aber die normalen organisatorischen Dinge des Arbeitsalltags laufen bei uns auch darüber. Und wir sind in Sachen Datenschutz wirklich extrem streng.
Wenn WhatsApp in dem Bereich wirklich ein erhebliches Risiko wäre, dann wäre es bei uns schlicht untersagt es zu verwenden. Das ist es nicht. Und das zeigt auch: man darf bei dem Thema wirklich nicht automatisch in Panik verfallen, sondern situativ unterscheiden.
vegan8.133 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
09.11.2025WhatsApp nutzt eher die Metadaten als die Inhalte. Wer spricht mit wem, wann. Dadurch lassen sich soziale Beziehungsgeflechte nachvollziehen (und dadurch auch Daten fremder Menschen zum Teil interpolieren).
Aus Metadaten lässt sich z.b. mit gewisser Wahrscheinlichkeit berechnen, wie wahrscheinlich ein Freund schwul ist, der gar nicht dort registriert ist.
Ob das schlimm ist, merkt man glaube ich gar nicht direkt oder erst, wenn es eh zu spät ist. Und erlaubt ist viel, was böse Folgen hat, inkl Massentierhaltung. Ist oft eher eine Frage der Lobbymacht.
Trotzdem ist es am Ende durch individuellen Boykott allein kaum lösbar.
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