vegan5.402 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
03.07.2026Früher habe ich sehr gerne die bioveganen Gemüsekisten vom Lebe Gesund Versand bezogen. Mir geht es dabei gar nicht um eine Diskussion über den Anbieter, sondern einfach um meine persönlichen Erfahrungen.
Ich war damals wirklich sehr zufrieden. Das Gemüse hatte eine tolle Qualität, und wenn doch einmal etwas nicht gepasst hat, war der Kundenservice absolut unkompliziert. Ich konnte Gemüse, das ich nicht haben wollte, problemlos austauschen, und falls einmal etwas nicht in Ordnung war, gab es schnell Ersatz oder eine Gutschrift.
Ein paar Dinge bestelle ich dort auch heute noch, zum Beispiel die Kräuter für die Frankfurter Grüne Soße, weil ich sie hier vor Ort kaum bekomme.
Von den Gemüsekisten selbst bin ich allerdings inzwischen wieder weggekommen. Für mehrere Personen funktioniert das gut, für mich lohnt es sich eher nicht. Ich plane meine Mahlzeiten inzwischen sehr gezielt und kaufe lieber genau die Zutaten ein, die ich für meine Rezepte brauche. Bei Gemüsekisten ist man doch immer ein Stück weit an den Inhalt gebunden, und das passt einfach nicht mehr so gut zu meinem Alltag.
Deshalb nutze ich inzwischen den REWE-Abholservice. Donnerstags stelle ich meine Bestellung online zusammen und hole sie freitags ab. Das funktioniert für mich hervorragend. Ich habe bisher immer frisches Obst und Gemüse sowie insgesamt eine sehr gute Qualität bekommen. Einen Lieferservice gibt es bei uns leider nicht, den würde ich ansonsten wahrscheinlich ebenfalls nutzen.
vegan2.503 PostsweiblichBERLINLevel 4
09.07.2026Ich bin bei foodsharing aktiv und habe deshalb oft kostenlos gerettetes Überraschungsgemüse, auch Brot und Obst. Da warte ich immer ab, was da ist. Der rote-Bete-Salat von gestern war so ein Fund. Die Hälfte der Zutaten war Gerettetes, die Hälfte von mir normal gekauft.
Als Foodsaver kann jeder tätig werden. Man braucht Zeit, spart Geld.
Wenn das nicht wäre, würde ich solche Kisten testen oder einer SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft) beitreten. Ich hatte da schon gelegentlich Glück, dass Mitglieder einer SoLaWi so viel hatten, dass sie die Reste, die sie selbst nicht aufbrauchen konnten für 3 oder 4€ bei Too Good To Go angeboten haben. Früher habe ich die alle 4 Wochen in der App gesehen, jetzt aber länger nicht drauf geachtet.
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vegan1.102 PostsweiblichLevel 4
10.07.2026Ich bin seit vielen Jahren bei einer Solawi und bin sehr glücklich damit.
Das Gemüse wird jeden Donnerstag Morgen geerntet und kann Donnerstag abends in den Abholpunkten geholt werden. Frischer geht es nur im eigenen Garten.
Gestern hatten wir in der Kiste:
Auberginen
Zucchini
Fenchel
verschiedene Sorten Tomaten
Karotten
Kopfsalate
Gurken
Frühlingszwiebeln
rote Zwiebeln
rote Bete
Petersilie
Kohlrabi
Wirsing
Die Vielfalt und Frische begeistert mich immer wieder. Ich esse vieles roh geraspelt als Salat, was mir sehr gut tut.
Bei unserer Solawi kann man in den Sommermonaten Überschüsse in einem Laden kaufen. Im Winter gibt es Salate und Gemüse aus dem unbeheizten Folientunnel und Lagergemüse.
Wenn man Zeit hat, kann man dort mithelfen, man trifft sehr nette Leute da.
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vegan153 PostsweiblichBerlinLevel 4
11.07.2026Ich bin seit einigen Jahren Mitglied in einer bioveganen Solawi und beziehe von dort einen halben Ernteanteil, d.h. alle zwei Wochen eine Gemüsekiste. Anfangs gab es nur ganze Ernteanteile, d.h. wöchentliche Lieferung, was für mich viel zu viel war. Mit der 14tägigen Lieferung komme ich gut klar und kann das Gemüse meist komplett verbrauchen (ansonsten freut sich meine Freundin). Manchmal, aber eher selten, kaufe ich auch etwas dazu, z.B. Gemüse, das von der Solawi nicht angebaut wird, oder wenn ich für ein Rezept noch eine ganz bestimmte Zutat brauche. Inzwischen habe ich aber auch Übung darin, Rezepte zu variieren, je nachdem, was verfügbar ist, bzw. ohne Rezept intuitiv zu kochen. Es hat allerdings eine Weile gedauert,. bis ich mich daran gewöhnt und mein Kochverhalten entsprechend angepasst hatte. Der Inhalt der Kiste gibt den Speiseplan vor, und inzwischen finde ich das super.
Ich schätze neben der bioveganen Anbaumethode und der Qualität und Frische die Saisonalität, Regionalität, den kurzen Lieferweg ohne Zwischenhandel und die Tatsache, dass das Gemüse keinen Handelsklassen u.ä. entsprechen muss - es kommt so in die Kiste, wie es eben gewachsen ist. Und dann, wann es wächst. Ich habe mich zwar auch früher bemüht, möglichst saisonal und regional einzukaufen, aber die Kiste schärft noch einmal mehr das Bewusstsein dafür, zu welcher Zeit und wo das Essen wächst, das ich zu mir nehme.
Es gibt zahlreiche Abholstationen, an die die Kisten geliefert werden; meine, ein Cafe, ist in ca. 10 min. zu Fuß erreichbar. In meinem Teil Berlins erfolgt die Lieferung immer donnerstags am frühen Nachmittag, und man hat dann bis zum Freitagabend Zeit zur Abholung.
In dieser Woche gab es Gurken, Zucchini, Palmkohl, gelbe Bete, Fenchel, Frühlingszwiebeln, Schnittlauch und Basilikum (habe leider vergessen, ein Foto zu machen). Eigentlich sollte es auch Salat geben, der hatte jedoch unter der Hitzewelle so gelitten, dass eine Ernte in dieser Woche nicht möglich war. Das kann halt auch passieren, dass witterungsbedingt oder aus anderen Gründen eine Ernte teilweise oder auch ganz ausfallen kann. So mache ich gerade die Erfahrung, dass auch im Sommer mal zwei Wochen lang ein Leben ohne Salat möglich ist😉. Dafür gibt's reichlich Gurken...😌.
Mitarbeit ist bei uns nicht verpflichtend (wäre mir auch aus gesundheitlichen Gründen leider nicht möglich), aber gern gesehen. Es gibt mehrmals im Jahr Mitmachtage, ausserdem Erntefeste, Retreats u.a.
Für mich ist die Mitgliedschaft in der Solawi auf jeden Fall die richtige Entscheidung.
vegan559 PostsmännlichBad Münstereifel Level 4
11.07.2026Hier ist das schwieriger. Es gibt zwar einen Hof der eine Kiste anbietet, aber in der Kiste für die kommende Woche wären schon alleine 4 nichtregionale Produkte. Außerdem finde ich es reichlich teuer.
Witzig dass das in der Großstadt besser zu funktionieren scheint, als hier auf dem Land.
Themen-Startervegan8.565 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
11.07.2026Die Kiste von vegan Farmers wird per Post in ganz Deutschland verschickt.
Aus meiner Sicht ist das regional genug, weil Transportemissionen vergleichsweise gering sind und der Einzelhandel auch bei regionalen Lebensmitteln große Umwege über Großhändler und Zentrallager hat.
In Berlin käme für mich auch die Kiste von Daniel Hausmann infrage, die dann noch regionaler ist.
Ich war aber neulich bei der Gärtnerei und habe die Kiste gleich mitgenommen. Artikel dazu folgt.
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vegan52 PostsmännlichBaselLevel 3
14.07.2026ich habe ein Abo von Biobouquet.
Einmal pro Woche kommt eine Kiste mit frischen Früchten und Gemüse.
Man kann jederzeit Inhalte entfernen oder dazu bestellen.
Sehr sehr flexibel.
Das einzige was mich stört ist, dass es noch keine Möglichkeit gibt, Lebensmittel ohne Düngung mit Gülle oder Schlachtabfälle zu bestellen in der Schweiz.
Lebe Gesund liefert in der Schweiz nur verarbeitete Produkte, kein frisches Gemüse oder Obst.