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Ausstellung veganer Künstler

Erstellt 26.10.2016, von FrauMaus. Kategorie: Allgemein vegan. 15 Antworten.

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vegan21 PostsmännlichVillingen-SchwenningenLevel 2
25.04.2019
Zitat Sunjo:
übertriebene Vermenschlichung von Haustieren

Ohne die Kunstausstellung gesehen zu haben, stelle ich mir vor, wie gut die geniale Videocollage "Hunde essen? Warum nicht?" mit Dr. Melanie Joy dort hätte laufen können. (Siehe den YT-Kanal von ProVeg Deutschland vom 14.01.2016).

In diesem Video lernt man, was das unsichtbare Glaubenssystem "Karnismus" bedeutet: Es ist die weltweit unterschiedliche Konditionierung, nur wenige bestimmte Tierarten zu essen. Alle anderen Tiere gelten als ungenießbar und ekelhaft (Minute 5:00).
Wir wissen aber auch: Kühe galten im Alten Ägypten als heilig, so wie heute in Indien.

Benutzerbild von Dana
vegan4.707 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
25.04.2019
Zitat Gerhard:
so wie heute in Indien.


Nur mal am Rande als kleine Richtigstellung: es stimmt nicht, dass in ganz Indien Kühe heilig sind. In dem Teil, in dem ich mich gerade befinde, sind Kühe überhaupt nicht heilig. Dies betrifft überwiegend Rajasthan. Das ist auch der Teil von Indien, der in Europa landläufig als DAS Indien angesehen wird. Es ist allerdings nur ein kleiner Teil von Indien.

Benutzerbild von Ahimsa
vegan60 PostsweiblichLevel 2
25.04.2019
Dem kann ich auch zustimmen, Dana. Indien ist wohl der 5 größte Milchexporteur. Und zum Schlachten nehmen sie Büffel. Sie produzieren auch sehr viel Leder. Hab ich aus der Doku The End of Meat

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vegan21 PostsmännlichVillingen-SchwenningenLevel 2
25.04.2019
Zitat Dana:
Nur mal am Rande [=> Illegalität]

Vergleiche: "Das schmutzige Geschäft mit indischen Kühen" (SZ, 22. Juni 2017)

Dort zu lesen: "In Indien haben sich schon Tausende Bürgerwehren gebildet, die die heiligen Kühe des Landes vor dem qualvollen Tod im Schlachthof bewahren wollen. (...) Überall im Land werden Rinder zu Millionen in illegalen Schlachthäusern geschlachtet, in Hinterhöfen und sogar im Wohnzimmer. 2016 exportierte Indien Leder im Wert von sechs Milliarden Euro.

Vieles davon stammt von Kühen, die Schmuggler einfach auf der Straße eingefangen haben. Sie verstecken ihre Ware in Lastwagen, Minibussen und ausgedienten Krankenwagen, sie betäuben sie mit Chloroform oder bringen sie ins Nachbarland Bangladesh."

Benutzerbild von Dana
vegan4.707 PostsweiblichSchwarzwaldLevel 4
25.04.2019
Ich weiß zwar nicht, was du mit deinem Post sagen möchtest, ich hatte ja lediglich gesagt, dass nicht in ganz Indien die Kühe heilig sind.

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vegan21 PostsmännlichVillingen-SchwenningenLevel 2
25.04.2019
Zitat Gerhard:
"... die heiligen Kühe des Landes" (SZ, 22. Juni 2017)

Zurück zum Thema:
Zitat FrauMaus:
Die Künstler sind alle engagierte Veganer.

Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem "Karnismus" ist mehr als angesagt. So wie auf YT: "Hunde essen? Warum nicht?"

1x bearbeitet

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