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Undercover-Aufnahmen aus Betrieb von Dithmarscher Geflügel

Erstellt 16.12.2025, von kilian. Kategorie: Tierschutz & Tierrechte. 12 Antworten.

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Benutzerbild von kilian
Themen-Startervegan8.259 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
Undercover-Aufnahmen aus Betrieb von Dithmarscher Geflügel
16.12.2025
Oh man, da vergeht einem mal wieder die Laune...
Schlachthof wirbt mit Tierschutz - und dann sowas:
https://vegpool.de/news/dithmarscher-gefluegel-schlachthof-skandal.html


Benutzerbild von TierliebeVegan
vegan21 PostsweiblichFrechenLevel 3
17.12.2025
Hallo Kilian,

mich betrüben solche Nachrichten immer sehr.
Und dann denke ich immer,
wie kann man ä bei solchen Nachrichten noch mit ruhigem Gewissen Fleisch essen ?!
Zudem
fällt mir auf das die Betriebe , die die Klappe besonders weit aufreißen und sich brüsten was sie alles fürs Tierwohl und für die Tiere tun - die schlimmsten sind !


Genau dort passieren solche Greueltaten wo man denkt, sind das überhaupt noch ,,Menschen,, die dort arbeiten!?


Oder sind das Geisteskranke, die Ihren Frust an den armen Tieren auslassen !


Wenn ich was zu sagen hätte:
-drei Jahre Knast
-lebenslanges Berufsverbot mit Tieren
🤬

Benutzerbild von Crissie
vegan1.065 PostsweiblichLevel 4
18.12.2025
Ich glaube, als "normal empathischer" Mensch könnte man in so einem Schlachthof gar nicht arbeiten. Dazu kommt noch, dass diese Jobs sicher im Mindestlohnbereich bezahlt werden, also wer da arbeitet, hat nichts besseres gefunden...

Verantwortlich für die Zustände ist der Inhaber/Geschäftsführer, der eigentlich durch Schulungen und Kontrollen sicherstellen müsste, dass die Tierschutzvorschriften eingehalten werden.


Ich hoffe, dass die Menschen, denen bei diesen Bildern der Atem stockt und die gar nicht hinsehen können, endlich die Konsequenz ziehen und vegan werden! Wegsehen hilft nicht!

Benutzerbild von Salma
vegan3.040 PostsweiblichBerlinLevel 4
18.12.2025
tausend dank ❤️ an die aktivisten, die solche recherchen und aufklärungsarbeit trotz aller persönlicher risiken (traumata, strafanzeigen, schadenersatzklagen etc) weiter durchziehen!! ihr seid soooo wahnsinnig mutig🙏🙏🙏🙏🙏

und JA: Wer tierisches konsumiert sollte hinsehen und sein herz befragen!!

1x bearbeitet

Benutzerbild von Libio
vegan2.298 PostsweiblichBERLINLevel 4
18.12.2025
Ich glaube, als "normal empathischer" Mensch könnte man in so einem Schlachthof gar nicht arbeiten


Doch, normal empathische Menschen können dort arbeiten, man muss ihnen nur eine Gehirnwäsche in möglichst früher Kindheit verpassen, so dass sie glauben, etwas wichtiges und richtiges zu tun.
Zu glauben, es sind dort nur seelisch gehandicapte oder ungebildete Mindestlohnempfänger beschäftigt sind, ist Wunschdenken.


Das Problem liegt tiefer. Es geht am Kern des Problems vorbei, diese Menschen moralisch oder finanziell ganz unten stehend zu sehen. (und andere weiter oben)

2x bearbeitet

Benutzerbild von Crissie
vegan1.065 PostsweiblichLevel 4
19.12.2025
Uh, Libio, du hast aber nicht in einem Schlachthof gearbeitet, oder? Geflügelzüchterin warst du glaub ich, oder?
Waren da auch Leute, die die Tiere absichtlich gequält haben?

Benutzerbild von Libio
vegan2.298 PostsweiblichBERLINLevel 4
20.12.2025
Doch, ich habe 1973 auch 1 Woche im Schlachthof gearbeitet, einer den es heute noch gibt bei Königs Wusterhausen. Er war damals klein und neu. Heute ist er einer der größten Deutschlands. Die vielen regionalen wurden geschlossen. Transportweg vom Stall zum Schlachthof war damals maximal 1 Stunde. Heute sind es sehr lange Transporte aus ganz Deutschland.


Dass dort oder in den Ställen jemand die Tiere extra quälte, daran erinnere ich mich nur in einem Fall. Ein Mitlehrling. Der sollte dann die Lehre abbrechen, und keinen Kontakt mit Tieren haben aber später dann sah man davon ab, und er bekam mildere Strafen und wurde streng beobachtet.


Ansonsten glaubten die Menschen, etwas für die gesunde Ernährung der Bevölkerung zu tun. Es gab in den 70ern in der DDR viel Mangel an gesunder Nahrung. Eier und Broiler verbesserten stark die Lage.
Das meinte ich mit Gehirnwäsche, wo Menschen dazu gebracht werden Böses zu tun, obwohl es gute normale Menschen waren. Das ist auch heute an vielen Stellen immer noch so. Das gibt es heute an vielen Stellen, zb. in der Religion oder bei den Frauenrechten oder Kinderrechten oder oder oder
Es fällt nur Wenigen auf, weil die Menschen es wohl sehen und aufgrund ihrer Sozialisation das nicht bemerken können, was das Böse an vielen Dogmen oder Sitten ist.

Darum wehre ich mich, dass Menschen, die in alten Glaubensmustern, meist sogar unbewusst, gefangen sind, als psychopathisch oder ähnlich herabzu würdigen. Und es gibt ja auch Schlosser, Kraftfahrer, Desinfektionspersonal, Straßenbauer, Buchhalter...die alle für reibungslosen Betrieb sorgen, aber nie ein Tier anfassen. Wo ist die Grenze? Mein extrem gutmütiger Onkel war Schlosser in dieser Firma.


Es gibt da noch viel zu tun, nicht nur, wie wir mit Tieren umgehen ist zu ändern.



7x bearbeitet

Benutzerbild von Crissie
vegan1.065 PostsweiblichLevel 4
21.12.2025
Ja, verstehe ich, danke Libio für die Schilderung deiner Erfahrungen.
Ich wollte aber niemanden herabwürdigen, ich respektiere Behinderte als ebenbürtige Mitmenschen.
Das war von mir ein Versuch, mir vorzustellen, wie ein Mensch dazu kommt, wehrlose Tiere herumzuwerfen oder zu würgen, also ihnen absichtlich Leid zuzufügen.
Wenn jemand in einem Schlachthof vorschriftsgemäß arbeitet und die Tiere so tötet, dass sie möglichst wenig leiden, dann kann ich mir vorstellen, dass man bei entsprechender Indoktrination stolz darauf ist, da saubere Arbeit zu leisten.



Kein Benutzerbild
vegan81 PostsweiblichBayern Level 2
16.01.2026
Ich denke das Problem liegt in der Sozialisation und verankerten Gewohnheiten und Ansichten. Es sind ja "nur" Tiere, und zwar solche, die zu Fleisch, also Nahrung verarbeitet werden. Selbst Menschen die sich im Tierschutz engagieren und/oder ihre Haustiere lieben essen Fleisch. Und sicher gibt es z.B. auch den Schlachthof-Mitarbeiter oder Metzger, der Tiere tötet und zerlegt, aber dann mit seinem Hund fürsorglich umgeht

1x bearbeitet

Benutzerbild von METTA
vegan5.364 Postsweiblich ObertshausenLevel 4
16.01.2026
Kann man eigentlich als Arbeitsloser oder Arbeitssuchender so eine Arbeit ablehnen aus Gewissensgründen? Oder wenn ich jetzt so eine Arbeit dreimal ablehne, z.B. Schlachthof, Metzger etc. wird dann mein Bürgergeld gekürzt? Ich denke solche Aspekte muss man vielleicht auch berücksichtigen, wenn man an die Menschen denkt, die dort arbeiten- vielleicht arbeiten müssen.

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