Tierschutzskandale (Sammlung)

Erstellt 02.12.2020, von kilian. Kategorie: Tierschutz & Tierrechte. 80 Antworten.

11.05.2021
Zitat Zwoelfvegan:Das ist so schrecklich! Wie kann man dort arbeiten, ohne ernsthaft psychisch krank zu werden?


Es verhält sich vielleicht genau andersherum: Man muss möglicherweise bereits vorher gestört sein, um dort eingestellt zu werden, anders kann ich mir das auch nicht vorstellen.

Genau so wenig vorstellen kann ich mir einen Job in einem Schlachthof, einer Tiergefangenghaltung mit geplanter Tötung der Tiere, Tiertransporten sowie in Tierversuchsanlagen bzw. der Bereitstellung von Tierversuchstieren, die, sofern sie nicht im Tierversuch "benutzt" werden, ebenfalls getötet werden, aber in keiner Statistik über Tierversuche auftauchen, weil sie starben ja nicht im Tierversuch... :wallbang: :wallbang: :wallbang:
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11.05.2021
Zitat Vegbudsd:
Zitat Zwoelfvegan:Das ist so schrecklich! Wie kann man dort arbeiten, ohne ernsthaft psychisch krank zu werden?


Es verhält sich vielleicht genau andersherum: Man muss möglicherweise bereits vorher gestört sein, um dort eingestellt zu werden, anders kann ich mir das auch nicht vorstellen.


Ich glaube auch, dass das Schlachten nicht spurlos an einem vorbeigeht.
Ob man dazu vorher "gestört" gewesen sein muss, bezweifele ich. In Schlachthöfen arbeiten oft Leute aus osteuropäischen Ländern, die das Geld nach Hause schicken. Armut spielt da also sicherlich auch eine Rolle.
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11.05.2021
Dazu gibt es ein gutes Interview bei youtube von Gans normal(Carsten Kreimer von LgL) Vegan mit Peter Hübner, der vorher auch Schlachter war, aber nicht in der Massentierhaltung.
https://www.youtube.com/watch?v=goY1K-aaUgA

Lieben Gruß
METTA
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11.05.2021
"Vorher gestört" bedeutet in diesem Zusammenhang weit weg von jeglichem, Tiere auch nur ansatzweise mit einschließendem, wertebasierten kulturellen Hintergrund. Das hat eher nix in erster Linie mit Armut zu tun , aber durchaus viel mit schon vorher zum Beispiel wie auch in D gelebter, zum Teil religiös untermauerter Respektlosigkeit Tieren gegenüber. Das ist für mich eine Störung in der Haltung Tieren gegenüber. Das bezieht sich ausdrücklich und vor allem auf die Tiertötereien in den Schlachtfabriken, weniger auf die "Zerkleinerungsbetriebe". Die arbeiten ja æhnlich wie die meisten beruflich oder privat kochenden Menschen nur noch mit zumeist bereits toten Tierteilen. Da is es nur das völlig gedankenlose Ausblenden des vorherigen Tierleides, was ich ebenfalls für eine - wenn auch kollektiv praktizierte - Störung halte.
1x bearbeitet

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24.05.2021
Ich kann empfehlen bei
Soko Tierschutz mit Friedrich Mülln
auf der Webseite zu lesen,
dort sind alle Soko Tierschutz-Aufdeckungen aufgelistet.
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24.05.2021
Hallo Zhora, wir machen hier ja eine größere Sammlung von Skandalen - also eine chronologische Darstellung zum Nachlesen, denn nicht nur SOKO deckt dramatische Dinge auf. (Ich will SOKO keineswegs kleinreden, bin ich doch auch dort Spenden-Mitglied, aber ich spende auch z.B. für das deutsche Tierschutzbüro, die ebenfalls wichtige Aufdeckungen machen, und es gibt noch so viele weitere tolle Aktivisten!).
Auch Presseartikel sind z.B. interessant...

Deshalb liebe Leut, folgt doch bitte Kilians Wunsch in diesem Thread, wie er am Anfang steht:
Zitat kilian: .... Deshalb lasst uns hier sammeln, welche Tierschutz-Skandale es in letzter Zeit gab. Mit einer solchen Chronik kann jeder Interessierte sich selbst ein Bild verschaffen.
Bitte in diesem Thread keine Diskussionen, nur Link zur Meldung und ggf. kurze Zusammenfassung! ...

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25.05.2021
150 Rinder verhungert. Und natürlich kann sich niemand erklären, wie so etwas unbemerkt passieren konnte.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/150-rinder-in-mastbetrieb-verhungert-ruf-nach-konsequenzen,SYQl2Jd
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27.05.2021
... und das Tierwohl stehe bei Plukon an erster Stelle.


Sowas als Schlachtbetrieb zu behaupten ist einfach nur... (es fehlt ein sich übergebender Smiley)
2x bearbeitet

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