Tierquälereien und die 6 Strategien der Verdrängung...

Erstellt 28.09.2022, von kilian. Kategorie: Tierschutz & Tierrechte. 3 Antworten.

Tierquälereien und die 6 Strategien der Verdrängung...
28.09.2022
Tierquälerei tut uns leid - und sie macht es uns schwer, Tierprodukte zu genießen.
Deshalb nutzen Menschen diese 6 Strategien, um Tierquälerei zu verdrängen:
https://vegpool.de/magazin/tierqualerei-strategien-der-verdraengung.html

Fallen euch weitere Strategien ein? Welche davon kennt ihr noch aus vor-veganen Zeiten?
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28.09.2022
herzlichen dank für den artikel! ich glaub hashtag 4 als überschrift fehlt, oder ?

mich hatte quasi neben verdrängung mein eigener fauler egoismus (hmmm lecker) blockiert und mur hat auch das wissen über die glücklichmachende alternative des veganismus gefehlt, schuld waren sicher eine art scheuklappen und auch das fehlen eines zwingenden (emotionalen) notstandes, der dann allerdings auftauchte in form des gewissens meiner veganisierten besten freundin und auch durch verstärkte laktoseinteranz - ab dann war klar, dass es not tut, als mitfühlendes wesen in dieser brutalen gesellschaft haltung durch handlung zu zeigen.
1x bearbeitet

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28.09.2022
Was mir auch besonders auffällt ist die “ich esse nur ganz wenig Fleisch/alles Fleisch, das ich esse, kommt von unserem Biobauernhof nebenan!”-Fraktion.
Solche Menschen haben meistens schon erkannt, dass etwas im System gewaltig falsch läuft - aber sich der gesamten Wahrheit zu stellen ist unangenehm und erfordert Veränderung. Statt also mit dem Verzehr tierischer Produkte aufzuhören, redet man sich ein dass “man ja schon etwas tut” (bio statt konventionell) und dass eine “gute Tierhaltung” alles ist, was es braucht. Ganz auf tierische Produkte zu verzichten sei “ja gar nicht nötig”.
Das ist natürlich auch ein Prozess der Verdrängung, mit dem letztendlich das eigene Gewissen beruhigt werden soll, ohne tatsächlich größere Einschnitte machen zu müssen.


Bei mir war das zunächst ähnlich, aber ich habe dann recht schnell erkannt, dass das einfach keinen Sinn macht. Egal wie “wenig” Fleisch man sich sagt, dass es sei, Fleisch erfordert immer den Tod eines Tieres. Und da ich der Meinung war und bin, man könne niemanden lieben und gleichzeitig seinen Tod veranlassen, begann ich nach und nach auf tierische Produkte zu verzichten.


Eine andere Strategie ist, zu dem Schluss zu kommen, dass man doch “nur eine einzige Person” sei und durch die eigenen Taten sowieso nichts bewirken könne. Wohl teilweise wahr, doch schließlich ist man nicht die einzige Person, die etwas zu ändern versucht und viele zusammen erreichen dann doch etwas.
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29.09.2022
Hallo Irbis
das mit dem Biofleisch kenne ich aus meiner Verwandtschaft nur zu gut. Mein Bruder hat mir auch mal den link zu dem Bauernhof gesendet, von dem er das Fleisch bezogen hat. Und meine Schwester ist angeblich auch nur noch wenig Fleisch. Ich sende jetzt immer irgendwelche Skandale an meinen Bruder und meine Schwester, da sie beide noch " wenig" Fleisch essen. :wtf:
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