Es gibt keine religiöse Pflicht zum Fleischessen
Nein, aber in der von Menschen geschriebenen Bibel sind die Auffassungen der Menschen zur jeweiligen Zeit eingeflossen.
Es gibt da Menschen- und Tieropfer, um dem aggressiven kleinen Berggott Jahve gnädig zu stimmen. Nur durch seine in den Geschichten erdachte Eifersucht, Blutlust und Strenge konnte er zum großen Christengott für viele religiöse Strömungen werden.
Schon der erste Mord zwischen zwei Brüdern wurde durch das Erwecken von Neid verursacht, weil dem Gott Fleisch besser gefiel als Feldfrüchte.
Wäre dieser Gott allwissend, würde ich ihm große Bosheit bescheinigen. Die Schreiber dieser fiesen Geschichten wussten aber noch nicht, was heute normale Psychologen wissen, also empfanden sie dies als gute Geschichte.
Sozusagen von den Anfängen an wurde Fleisch und Töten als besonders wertvoll dargestellt. Die Meinung der damaligen Menschen, als diese Sagen nieder geschrieben wurden.
Dies ist sozusagen in der DNA unserer religiös geprägten Gesellschaft verwoben. Wenn es heute auch mehr Atheisten gibt, die nicht nur Zeus und dem Sonnengott Ra oder einem der anderen Millionen Göttern atheistisch sind, sondern noch einen hinzugefügt haben, so ist das geschichtlich eine kurze Zeit, die religöse Tradition oder auch Wunderglauben sind nicht nur bei religiösen Menschen zu finden.
Das betrifft auch die Eistellung zu Fleisch, die einerseits auf Tradition beruht, andererseits ftüher in hungrigeren Zeiten einen großen Überlebensvorteil bot.
Ich kenne persönich einfn Christen, der mir erklärte, dass Gott die Tiere zum Essen gemacht hat, denn er sagte, der Mensch doll sich die Erde untertan machen.
Ich war nicht fix genug mit dem Denken. Zu Hause fiel mir ein, dass da nicht steht, der Mensch soll die göttliche Kreatur bestialisch quälen.
(Schlagfertigkeit ist das, was einem auf dem Heimweg einfällt soll Mark Twain gesagt haben)
Die Einstellung zur Tierhaltung in den Köpfen zu verändern wird dauern. Der Veganismus entwickelt sich im Vergleich zu anderen Änderungen aber erstaunlich schnell, historisch gesehen.