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Portrait: Arbeiten, um zu spenden

Erstellt 07.11.2023, von kilian. Kategorie: Tierschutz & Tierrechte. 6 Antworten.

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Benutzerbild von kilian
Themen-Startervegan7.147 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
Portrait: Arbeiten, um zu spenden
07.11.2023
Felix ist ein "Effektiver Altruist". Er nutzt seinen Job als Unternehmensberater, um möglichst viel Geld an gemeinnützige Zwecke spenden zu können. Letztes Jahr waren es mehr als 28.000 Euro!
https://vegpool.de/magazin/effektiver-aktruismus-spenden-felix-werdermann.html

Super sympathischer Mensch mit einer faszinierenden Idee!

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.902 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
07.11.2023
Spannend! Bin ja selbst total überzeugt von der Idee des Effektiven Altruismus und spende auch den größten Teil meiner Spenden mittels monatlichem Fixbetrag an effektive Organisationen (auch über effektivspenden.org). Aber z.B. hab ich von XiaobuVEGAN vorher noch nichts gehört. Wird Zeit mal den ACE-Newsletter zu abonnieren. Dadurch, dass die Spenden über effektivspenden.org für mich gerade nicht steuerlich absetzbar sind, und Österreich nichts vergleichbares anbietet, kann ich bei außer der Reihe-Spenden auch direkt an effektive Organisationen spenden.

Benutzerbild von Thula
vegan60 PostsViesbadenLevel 3
19.11.2023
VegPool gehört aus meiner Sicht zum Sympathischsten, Unterhaltsamsten & (auf seine spezielle entspannte Art) Informativsten, was man zum Thema »vegan« kriegen kann


... & auch irgendwie zum SpendenWürdigsten ...


bisher "gefühlt";


jetzt zudem von einem EffektivSpender als
» mit spendenwürdigst «
ausgezeichnet!


das freut mich ungemein!


der Artikel über Felix &
die darin enthaltene Erwähnung, dass er VegPool für effektiv spendenwürdig erachtet,
wird hoffentlich viel gelesen werden &
zahl-reiche
weitere Spender für VegPool auf den Plan rufen!
👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍

Benutzerbild von kilian
Themen-Startervegan7.147 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
28.12.2023
Felix hat 2023 25.000 Euro gespendet. Hut ab!
Er hat darüber einen Beitrag auf Linkedin gepostet, den ich im Artikel noch ergänzt habe.
https://vegpool.de/magazin/effektiver-aktruismus-spenden-felix-werdermann.html

Benutzerbild von Herbivor
vegan24 PostsmännlichLevel 3
02.01.2024
Will das nicht schlecht reden, aber wenn man 200k im Jahr verdient, dann ist es auch leichter davon 10% zu spenden. Ich bin in einem sehr religiösen Umfeld groß geworden und da war es auch normal mindestens 10% seines Einkommens zu spenden. Allerdings hatten die Leute deutlich weniger, aus irgendeinem Grund arbeiten christliche Menschen nämlich überwiegend in schlecht bezahlten Berufen wie Erzieher oder Pflegedienst..

Benutzerbild von Libio
vegan1.288 PostsweiblichBERLINLevel 4
02.01.2024
Das mit den christlichen Spenden kenne ich auch, war selber von Geburt bis zum Alter von 30 Jahren streng religiös und das 10%ige Opfer fiel mir als Mutter von 3 Kindern sehr schwer. Auch dass Vielen von guter Ausbildung abgeraten wurde, kenne ich. Meiner Meinung ergibt das in vielen Fällen nach bei Beginn des Renteanalters ein Vermögensunterschied von mehreren Hunderttausend €. Ob man viel niedrig entlohnte Carearbeit macht, oder einen Meisterbrief erwirbt, oder ein Studium absolviert ist ein Riesen-Unterschied. Oder ob einem das Geld aus der Tasche herausmanipuliert wird, während der Kühlschrank leer bleibt (ich übertreibe nicht!) oder ob man von dem, was übrig ist, spendet, ist ein gewaltiger Unterschied, der Nichtreligiösen gar nicht immer nachvollziehbar ist.

Auch die Verwendung der Spenden ist ein anderer, als der eines Opfers.


Der Unterschied von Opfer und Spende fiel mir erst lange nach meinem religiösen Ausstieg auf. Opfer wird meiner Meinung nach über psychische Manipulation auch von den Ärmeren erreicht, unter Androhung von schlechtem Gewissen (ging mir jahrelang so) , die Spende dagegen kommt freiwillig aus einer gewissen Stärke. Ob das nun 1% oder 50% sind oder ob Zeit oder Sachen gespendet werden, es ist etwas anderes als das religiöse Opfer. Ich würde das nie gleich setzen.

2x bearbeitet

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.902 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
02.01.2024
Im Gebiet der ex-DDR, wo Religiöse in der Minderheit sind, habe ich die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche als Vitamin B wahrgenommen. Professoren, Politiker, Missionare - alle definitiv Besserverdiener. Passte gut zum "Wasser predigen, aber selbst Wein trinken"

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