Oder die Amish, die aus religiösen Gründen isoliert sind, da gibt es einige Erbkrankheiten weil beide Eltern die gleiche Krankheit haben, weil sie von gemeinsamen Vorfahren mit einem Gendefekt abstammen. Und dann ein gesunder halber Chromosomensatz im Kind den veränderten nicht überspielen kann.
(Von Mutter und Vater hat jeder genau je einen halben Chromosomensatz. Wenn beide Hälften die gleiche Veränderung haben, wird es beim Kind sichtbar, weil es keine Korrektur durch einen gesunden Chromosomensatz gibt)
Das ist alles vereinfacht, denn ein Lebewesen hat Millionen Gene, die aktiv oder passiv vorhanden sind und nur wenige Erbgeschichten liegen nur auf einem Chromosom und sind so eindeutig und simpel. Wie die braunen Augen. Mindestens ein Elterteil muss braune Augen haben, sonst geht es nicht, dass ein Kind blaue Augen hat. Die blauen Augen sind eine Mutation, die durch das "normale Braun" repariert wird, wenn ein Elternteil braune Augen hat.
Bei Inzucht oder noch schlimmer bei Reinzucht fallen die Korrekturen weg.
Also Elterntiere sind nicht nur über mehrere Grade verwandt, sondern zugleich Bruder und Schwester...
Labormäuse übrigens auch. Sonst könnten genetische Unterschiede die Studien unbrauchbar machen.
Die Züchter wissen ALLES!