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Die klimaschädlichsten Produkte: 4 von 5 sind vom Tier

Erstellt 13.05.2019, von kilian. Kategorie: Tierschutz & Tierrechte. 10 Antworten.

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Benutzerbild von kilian
Themen-Startervegan7.086 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
Die klimaschädlichsten Produkte: 4 von 5 sind vom Tier
13.05.2019
Hallo,
in Ökotest gibt es einen Artikel darüber, wie klimaschädlich Tierprodukte fürs Klima sind. 4 von 5 sind tierisch. Auf Platz 1 steht Butter.
https://www.oekotest.de/essen-trinken/Rindfleisch-nur-auf-Platz-2-Diese-Lebensmittel-sind-die-schlimmsten-Klimakiller-_600836_1.html
Viele Grüße
Kilian

Benutzerbild von Sunjo
vegan2.878 PostsweiblichLinzLevel 4Supporter
13.05.2019
Bin eigentlich nur mit Schokolade dabei. Die ist aber immer milchfrei und oft palmölfrei. Wäre interessant, wie sehr sich das mildernd auswirkt. Wobei es schlecht begründet wurde, warum Palmöl schädlich ist: nicht der hohe Flächenverbrauch (Palmöl ist ja sehr effizient), sondern die Lage der Flächen (Palmölplantagen statt Regenwald) ist das eigentliche Problem.

Benutzerbild von Vegbudsd
vegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3Supporter
14.05.2019
Zitat Sunjo:
Wobei es schlecht begründet wurde, warum Palmöl schädlich ist: nicht der hohe Flächenverbrauch (Palmöl ist ja sehr effizient), sondern die Lage der Flächen (Palmölplantagen statt Regenwald) ist das eigentliche Problem.


Ist das nicht auch analog zu Sojaplantagen die auf abgeholzten Regenwaldflächen erst dann angebaut werden, nachdem diese als Weideflächen nicht mehr taugen, für die der Regenwald eigentlich abgeholzt wurde?

Weiß es tatsächlich nicht, vielleicht hat da ja jemand Informationen/ Quellen.

Benutzerbild von METTA
vegan4.716 Postsweiblich ObertshausenLevel 4Supporter
14.05.2019
Hallo Kilian
das habe ich die Woche schon bei Utopia gelesen. Warum aber kann Ökotest als Empfehlung nicht schreiben: vegan leben. Stattdessen nur die Empfehlung weniger Fleisch zu Essen.
Haben die Angst um ihre Abos ? :green:



Benutzerbild von kilian
Themen-Startervegan7.086 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
14.05.2019
Vielleicht, weil man dann ja ein Gutmensch wäre. Und "gut" möchte man ja wohl nicht sein. Dann lieber ideologisch und emotional. :D
Ein Kumpel würde sagen: da fehlen einfach die Eier.

2x bearbeitet

Benutzerbild von Vegbudsd
vegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3Supporter
14.05.2019
Vielleicht ist es aber auch der Versuch, anschlussfähig an die Mehrheitsgesellschaft zu bleiben (ähnlich den Grünen) und nach und nach durch Denkanstöße wie hier einen Denkprozess bei den Rezipienten anzustoßen. Das findet bei einer so eindeutigen Positionierung dann nicht mehr statt, weil die so angesprochenen das Blatt dann möglicherweise nicht mehr kaufen würden.


Vielleicht trotzdem ganz geschickt so.

Benutzerbild von METTA
vegan4.716 Postsweiblich ObertshausenLevel 4Supporter
15.05.2019
Mag sein, aber das ist ja immerhin Ökotest, von der normalen Stiftung Warentest hätte ich das ja auch nicht erwartet :green: .



Kein Benutzerbild
Nefasu
15.05.2019
Hallo Metta,

Zitat METTA:
Mag sein, aber das ist ja immerhin Ökotest, von der normalen Stiftung Warentest hätte ich das ja auch nicht erwartet :green: .

Ökologie und Veganismus stehen in der öffentlichen Wahrnehmung noch immer weit von einander getrennt.

Bestes Beispiel:
Greenpeace

Die weltweit größte Umweltschutzorganisation schweigt den Zusammenhang und die wissenschaftlichen Fakten bzgl. "Livestock's Long Shadow" grundsätzlich und nachdrücklich tot.

Liebe Grüße,
Falk

1x bearbeitet

Benutzerbild von METTA
vegan4.716 Postsweiblich ObertshausenLevel 4Supporter
15.05.2019
Hallo Nefasu
ja davon habe ich leider auch schon gehört :-( , ebenso ist wohl die Deutsche Umwelthilfe nicht so begeistert von veganer Ernährung. Sollte man dann austreten oder von allen ein Statement für vegan fordern ?

Benutzerbild von Vegbudsd
vegan2.997 Postsmännlich35708 HaigerLevel 3Supporter
15.05.2019
Bitte nienicht irgendwo austreten, wo man mit weiten Teilen des Programms und der Tätigkeit übereinstimmt, aber ein oder zwei Themen unterbelichtet oder konträr behandelt werden.

Da ist vielmehr aus einer solidarischen Grundhaltung Eintreten/ Kampf für die vernachlässigten Themen angesagt - ich kann Euch sagen, es lohnt sich. Aber man brauch auch da - wie überall - einen langen Atem!

Das Interview mit Renate Künast und die darin enthaltene "Rehabilitierung des Veggiedays" hat einen Grund. Ohne die Leute innerhalb dieser Partei die immer wieder auf den Zusammenhang zwischen Ernährung und Klimawandel hingewiesen hätten, zuletzt unterstützt von Greta Thunberg, wäre das Interview vermutlich anders ausgefallen.

Will sagen: Die Leute in den kritisierten Organisationen haben ein großes Verbesserungspotenzial :green: in Sachen veganer Ernährung.


Lasst uns ihnen helfen, es zu entwickeln!

Bitte macht mit in den Parteien und anderen Organisationen, die Euren Bedürfnissen sonst am nächsten stehen - und bitte geht am 26.05. zur Europawahl!


Auch da ist für uns eine Menge zu verlieren - oder zu gewinnen!

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