Schokomousse und Experimente mit veganen „Eischnee“

Erstellt 08.03.2017, von Enika. Kategorie: Rezepte & Anleitungen. Noch keine Antwort.

Schokomousse und Experimente mit veganen „Eischnee“
08.03.2017
Für ca. 4-6 Portionen
250 g Cashew mindestens 2 Stunden einweichen, abgießen und mit etwas Wasser (vorsichtig dosieren) und Vanillemark und/oder Vanillezucker im Mixer mindestens 2 Minuten zu einer quarkähnlichen Konsistenz vermixen.
200 g Schokolade (ich hatte Zartbitter und vegane weiße Schokolade gemischt) vorsichtig auf kleiner Stufe oder im Wasserbad schmelzen.
Die geschmolzene Schokolade mit der Cashewmasse vermischen und etwas abkühlen lassen.
Leinsamen-„Eischnee“ vorsichtig unterziehen und in den Kühlschrank geben. Schmeckt gut durchgekühlt am nächsten Tag noch besser.
Der Eischnee bringt eine schöne luftige und lockere Struktur in die Mousse.
Die Mousse kann man einfach so als Nachtisch essen oder als Füllung für Torte (dann nicht erst abkühlen lassen, sondern gleich auf die Torte geben und dann erst abkühlen lassen) verwenden. Schmeckt sehr gut!

Zum veganen „Eischnee“: ich hatte diesen erst mit Aquafaba (Kichererbsenwasser) gemacht und hatte extra die geschmackneutralsten Kichererbsen ausgewählt. Leider hat mein Herzallerliebster feine Geschmacksnerven und fand den bohnigen Nachgeschmack im Mousse widerlich.
Dann habe ich mit Leinsamen experimentiert, denn dieser Schnee ist geschmackneutral. Auf 10 g Leinsamen nimmt man 100 ml Wasser. Leinsamen mit Wasser aufkochen, 20-25 Minuten köcheln lassen bis eine schleimartige Konsistenz entsteht. Anschließend Leinsamen + Wasser durch ein Haarsieb gießen. Achtung aufpassen, dass das ganze nicht zu lange kocht, sonst wird der Schleim zu zäh und man bringt die Masse nicht mehr durch das Haarsieb. Die abgegossene Masse wird dann später zu Schnee aufgeschlagen. Den Leinsamen anderweitig verwenden.
Ich habe 30 g Leinsamen und 300 ml Wasser verwendet und ca. 3 Portionen rausbekommen. Die erste Portion habe ich lediglich im Kühlschrank kalt werden lassen und war beim aufschlagen mit Stärke + Guarkernmehl nicht besonders erfolgreich, die Masse wurde nicht so richtig fest. Die anderen beiden Portionen hatte ich eingefroren. Die nächste Portion habe ich dann aus der Tiefkühltruhe genommen, kurz antauen lassen und gefrorenerweise mit dem Handrührgerät aufgeschlagen. Hat super geklappt. Scheinbar ist große Kälte ein wichtiges Kriterium. Achtung: das aufschlagen dauert auch ein paar Minuten!
Ich habe für das Mousse noch etwas Puderzucker in den Schnee gerührt, wer es gerne herb mag kann dies auch weglassen.

Hört sich jetzt aufwendig an, aber im Prinzip ist es total simpel. Man kann den Leinsamen-Eischnee schon super vorbereiten und dann einfrieren. Klappt dann sowieso besser ;-)


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