Vermutlich waren einfach zu viele Vorurteile im Spiel. Mir geht es wirklich um einen sachlichen, wertschätzenden Austausch auch (und gerade) bei unterschiedlichen Sichtweisen. Dass es niemandem direkt etwas "bringt", ist klar. Außer vielleicht weniger Vorurteile.
Gerne möchte ich einen der teilnehmenden Tierhaltungsbetriebe offiziell als Vegan-Journalist besuchen und darüber berichten.
Meinen Presseausweis finden Sie anbei.
Ein Veganer und ein Tierhalter - das verlangt von beiden Seiten den Mut, aufeinander zuzugehen! Diesen Mut möchte ich einbringen und hoffe, dass ein Tierhalter in diesem Jahr ebenfalls dazu bereit ist.
Gleichzeitig ist dieser Austausch wichtig, denn nur echte Transparenz und Austausch helfen, Spaltung zu überwinden.
Unsere Zielgruppe beklagt z. B. eklatanten Mangel an Transparenz bei gleichzeitig irreführender Werbung durch Verbände der Agrarindustrie.
Tierhalter sagen, sie fühlen sich missverstanden und zu Unrecht angeprangert.
Lassen Sie uns aufeinander zugehen und transparent und wertschätzend über alles reden.
Wie es genau ablaufen kann, können wir gerne vorab besprechen, wenn Sie den Kontakt vermitteln.
Interessant wäre einer der folgenden Betriebe:
- Milchviehbetrieb Dannenberg (7)
- Milchbetrieb Schneverdingen (11)
- Tierhaltungsbetrieb Porstendorf (bzw. dessen Nachbar) (17)
vielen Dank für Ihr Interesse an "Hof mit Zukunft".
Grundsätzlich geht es bei der Aktion darum, dass Aktivist*innen mit Bäuer*innen sprechen, sich also Menschen aus diesen beiden Gruppen auf Augenhöhe austauschen. Dieser Austausch wird von verschiedenen Journalist*innen begleitet, die darüber berichten. Verstehe ich Ihre Anfrage richtig, dass Sie vor allem selbst diskutieren und weniger über den Austausch der "regulären" Teilnehmer*innen berichten wollen? Möglicherweise wäre es dann zielführender, sich als Teilnehmer für die Aktion anzumelden - was zugleich bedeutet, dass bei möglicher Berichterstattung die Zustimmung der anderen Teilnehmer*innen notwendig wäre.
Die Alternative wäre aus meiner Sicht, dass Sie sich akkreditieren und aus der Beobachterperspektive über den Austausch der Teilnehmer*innen berichten - aber eben nicht selbst im Vordergrund mit ihren Argumenten stehen. Hier bedarf es einer grundsätzlichen Entscheidung, um die Rollen nicht zu stark zu vermischen.
Meine Antwort von heute:
Hallo X,
wahrscheinlich ist ein separater Besuch vor Ort am besten. Trotzdem wäre mir wichtig, dass es einer der teilnehmenden Betriebe von "Hof mit Zukunft" ist, die sich ebenfalls für Dialog und gegen Spaltung aussprechen.
entschuldigen Sie die späte Rückmeldung, wir sind derzeit voll in der Planung von "Hof mit Zukunft". Ich kann gerne den Kontakt aufnehmen und nachfragen, ob die Betriebe daran Interesse haben. Welcher Zeitraum schwebt Ihnen dafür vor?
Meine Antwort heute:
wir möchten auf jeden Fall zeitnah über "Hof mit Zukunft“ berichten. In den vergangenen Jahren kam es zu keinem Austausch, weil keiner der angefragten Tierhalter bereit dafür war.
Genau das kritisieren wir: Diese Diskrepanz aus Werbung mit Transparenz bei gleichzeitiger Abschottung.
Deshalb ist die Vermittlung des Kontakts bis spätestens zum Start der Aktion sehr wichtig. Den genauen Termin können wir dann immer noch direkt absprechen.