vegan1.101 PostsweiblichLevel 4
09.06.2026Das ist schrecklich, die Tiere haben wieder einmal verloren, die Fleischlobby gewinnt.
Ich hoffe, dass Anna und Hendrik genug Spenden bekommen haben, um die Strafe und die Anwaltskosten zahlen zu können.
vegan551 PostsmännlichBad Münstereifel Level 4
09.06.2026Da hast du vollkommen recht.
Hier weicht imho das Gericht von der nüchternen Betrachtung der Sachlage ab (was hier die eigentliche Aufgabe wäre): Was passiert ist, war das "unrechtmäsige Eindringen" in den Betrieb. Das Einzige was hier "verurteilt" werden könnte wäre Hausfriedensbruch. Sonst nichts! Alles andere ist (wie auch immer zu bewerten) Politik. Und das VERBIETET die Gewaltenteilung im Staat.
Themen-Startervegan8.559 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
10.06.2026Auch da wäre eine solche Abwägung nötig gewesen:
Ist das öffentliche Interesse am Tierschutz (Staatsziel im Grundgesetz!) höher als das Interesse des Schlachthofes an Abschottung und Desinformation?
Und nicht nur dieses unsägliche "man kann auch ohne Bilder diskutieren".
Es gibt ja rechtfertigende Gründe.
Etwa der grundgesetzlich geschützte Diskurs. Und das Grundgesetz sagt nach meinem Wissen an keiner Stelle: aber nur ohne Bilder!
Dieses Urteil ist aus meiner Sicht klares Unrecht. Ich hoffe, dass die BGH-Richter mindestens einen Wutanfall bekommen und sehr deutlich werden.
Weniger als einen vollen Freispruch mit Ermahnung ("man bricht nicht ein!") darf es nicht sein.
Denn mit staatlicher Zensur ist sonst nur sehr schwer konstruktiv umzugehen.
Mag sein, dass viele Politiker gerne Zäpfchen der Tierindustrie sind. Aber der Staat darf es nicht sein. Der Staat ist für alle da.
vegan551 PostsmännlichBad Münstereifel Level 4
10.06.2026Da hast du vollkommen recht.
Ich war auch von einem möglichst schlechten Urteil ausgegangen. Ist mir vor über 50 Jahren mal so ähnlich (in einem anderen Zusammenhang😁) mal so passiert.
Das was hier gelaufen ist, ist absolut untragbar.
2x bearbeitet