Plastiktüten-Verbot: Einige Händler tricksen (sagt die DUH)

Erstellt 22.07.2022, von kilian. Kategorie: News & Aktuelles. 12 Antworten.

Plastiktüten-Verbot: Einige Händler tricksen (sagt die DUH)
22.07.2022
Einige Händler nutzen Tricks, um das Verbot für Einweg-Plastiktüten zu umgehen, so die DUH.
https://vegpool.de/news/duh-haendler-tricksen-einweg-plastiktueten.html
... und dann überall die Werbung über angeblich mehr Nachhaltigkeit :crazy:
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22.07.2022
Wir versuchen so wenig wie möglich Plastiktüten zu verwenden, auch beim Einkaufen. wir haben auf dem markt meistens einen Korb dabei und nehmen Brottüten aus Papier auch mehrmals. Außerdem haben wir von EDEKA mal Obstbeutel gekauft, die man mehrfach verwenden kann. Wir haben im Keller noch zig Plastiktüten von früheren Einkäufen....
Und manche unvermeidbaren Verpackungen aus Plastiktüten ( z.b. bei schwedischen veganen Hafer-Keksen von Aldi )verwenden wir danach als Abfallbehälter im Mülleimer.
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22.07.2022
Ich finde diese Plastik-Phobie völlig unangebracht. Meiner Meinung nach geht es nur um die Entsorung. Ich - und sicherlich sehr viele andere Menschen - tun jeden Schnipsel Plastik in den gelben Sack. Wenn ich im Biomarkt einen Salatkopf kaufen will, bringe ich heutzutage eine neue Plastik-Mülltüte mit, um ihn da hinein zu tun. Anderenfalls ist er welk, bis ich nach Hause komme. Anschließend wird diese Mülltüte ihrem eigentlichen Zweck zugeführt. Heutzutage versucht man, die Menschen nach dem Geschmack der Hintergrund-Eliten umzuerziehen. Und die Menschen glauben (fast) alles und lassen sich auch 4x spritzen.
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22.07.2022
Hallo Jogibaer
Salat nehme ich zwar auch manchmal in einer Plastiktüte mit, zu Hause stecke ich den Salat aber in ein feuchtes Tuch, weil ich gemerkt habe, dass er dann länger hält als in der Plastiktüte.


Wenn sehr viele andere Menschen jeden Schnipsel in den gelben Sack tun , warum liegt da immer noch so viel auf den Straßen und im Gebüsch und manchmal auch an Autobahnabfahrten rum ?



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22.07.2022
Jogibear,
Es ist nicht respektvoll, sich anzumelden und das Forum für Verschwörungsideologien zu missbrauchen. Lass das, sonst bist du schnell wieder weg. Und: das ist keine Aufforderung, darüber zu diskutieren. Lass es einfach.
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22.07.2022
Es gibt immer noch die Leute, die mal vergessen, eine eigene Mehrwegtasche zum Einkaufen mitzunehmen. Für die braucht man irgendwas. Der hundertste Stoffbeutel ist auch nicht ökologisch, wenn er nur für einen einzigen Einkauf benutzt wird, bevor er bei den anderen 99 landet.
Ganz prinzipiell finde ich auch, dass man sich zu sehr bei dem Kleinkram abarbeitet, statt mal die großen effektiven Dinge anzugehen. Verbot von Plastikstrohhalmen, um Fische zu retten, und dann aber Fisch essen, ist einfach irgendwie lächerlich. Der größte Anteil von Mikroplastik stammt übrigens aus Reifenabrieb. Und da zu viel MIV (motorisierter Individualverkehr oder auch einfach nur passend "Mief") auch noch viele andere Nachteile hat, macht das zu einem durchaus lohnenderen Angriffspunkt für Ökos.
Natürlich schadet es trotzdem nicht, wenn jeder einfach schon mal das tut, was einfach möglich ist. Verzicht auf Plastiktüten und vegane Ernährung sind da ein guter Anfang.

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22.07.2022
Naja, die Grundidee Plastiktüten zu verbieten ist ja schoneinmal eine gute Sache.
Ich finde die Herangehensweise mit dem Verbot nicht wirklich wirksam.
Man sollte vielmehr eine Plastik/Kunststofftütensteuer oder Coffee-to-go-Bechersteuer einführen. Wer eine/n haben will muss 1€ Steuer pro Tüte/Becher zahlen, die wiederum in nachhaltige Projekte weitergereicht werden.
Radikal, aber spätestens bei der 5ten vergessenen Tüte bringt man immer die Tüten von zu Hause mit und vergisst nichts ^^

Wir verwenden meistens die blauen Ikea-Tüten. Die sind relativ stabil und reißen nicht so einfach,
und es passt ordentlich was rein.
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25.07.2022
Natürlich bringt es etwas Plastik zu sparen. Recycling ist eine Lüge die nicht wirklich funktioniert. Das Beste was passieren kann ist Downcycling, also wenn aus Verpackungen minderwertige Artikel oder in gewissen Rahmen neue Verpackungen entstehen. Bei Lebensmittel ist es nicht mal möglich, recyecelte Verpackungen zu nutzen. Danach wird das Plastik so minderwertig, dass man es nur noch verbrennen kann. Die thermische Verwertung gilt übrigens auch als Recycling. Der Rest wird dann einfach auf Müllkippen gehortet und nicht selten befinden die sich illegal in armen Ländern.
Sinnvoll ist es möglichst wenig Verpackungen zu nutzen.
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26.07.2022
Die thermische Verwertung gilt auch als Recycling, echt jetzt?
Das Greenwashing kennt keine Grenzen ... :wallbang:
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27.07.2022
Problem des derzeit angebotenen Plastics ist, dass egal wie es "verwertet" wird, irgendwann ein schlimmer Rest von mehr oder weniger gefahrlichen Reststoffen ubrig bleibt. Entweder im Meer, oder in irgendwelchen Deponien, in denen die Filter der Müllverbrennungsanlagen "endgelagert" werden müssen. Das ist jedoch nich ein Problem der Verbraucher, die ja lediglich eine bequeme Möglichkeit nutzen, ihre Einkäufe zu transportieren, aber vielmehr ein Problem der Hersteller, die es noch immer nicht geschafft haben, Kunststoffe herzustellen, die nach Gebrauch rückstandsfrei entsorgt werden können.
Dass nicht hier angesetzt wurde, halte ich fur falsch. Denn eine solche Entwicklung wäre auch in vielen weiteren Bereichen (z.B.Medizin) gut einsetzbar. Denn in diesen Bereichen hilft das Tütenverbot leider nicht.
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