vegan3.206 PostsweiblichLinzLevel 4
15.01.2026Einmalige Übernahme der Kosten des Winterfutters - mit einer Patenschaft im Sinne von Lebenshofversorgung hat das nix zu tun und der Schäfer hat weiterhin volle Ausnutzungs- und Verwurstungsrechte
vegan42 PostsweiblichBerlinLevel 3
15.01.2026Klingt für mich genauso...!
vegan3.040 PostsweiblichBerlinLevel 4
15.01.2026in der pressemitteilung wird das wort "patenschaft" verwendet. das ist schon echt dreist von penny, sich dann auf "einmal winterfutter" rauszureden.
SCHWACH!! dann sollen sie das wort nicht verwenden!!! 🤬
Themen-Startervegan8.262 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
15.01.2026Basierend auf den Informationen aus der Pressemitteilung und einer plausibel aussehenden, aber nicht überprüften Kurzrecherche mit Google Maps, müssen die Schafe fast 20 Kilometer gelaufen sein, um bis zur Penny-Filiale zu kommen ... 😮
Und wenn man die Komik der Sache mal weglässt und überlegt: Wenn ~50 Schafe (ich gehe mal davon aus, dass nicht alle 700 Schafe auf Tour waren) offenbar wild durch die Gegend laufen - wie viele Tote hätte das geben können (Stichwort: Bundesstraße B26)? Bei Mensch und Tier?
Und hat sowas eigentlich Konsequenzen?
Interessanterweise steht der Name des Schäfers in der Pressemitteilung – dann kann ich beim zuständigen Amt mal anfragen, ob Massentierhalter eigentlich bestimmte Fürsorgepflichten haben und ob die Behörde dazu eigentlich etwas unternommen hat.
Ich meine: Klar wünsche ich den Schafen die Freiheit, aber nicht so, dass sie am Ende noch notgetötet oder erschossen werden, und das ist leider bei "frei herumlaufen lassen" oft die Konsequenz.
Wie denkt iht dazu?
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vegan2.301 PostsweiblichBERLINLevel 4
15.01.2026Ach du je, ich denke, alle Fakten stehen nicht in der Presse. Irgendwie kann das doch gar nicht stimmen, so wie der Vorfall beschrieben wird.
vegan1.065 PostsweiblichLevel 4
15.01.2026Ich hab heute im Radio gehört, dass die Herde durch die Stadt getrieben wurde und dann die fünfzig Schafe durch die offene Tür in den Penny gegangen wären. Ich kenne das von früher, dass alle Autos stehen bleiben, bis die Herde durch ist. In Oberbayern sind die Kühe in der Früh auf die Weide gebracht worden und abends alleine zum Melken in den Stall gekommen. Da ist eigentlich nie was passiert.
Themen-Startervegan8.262 PostsmännlichBerlinLevel 4Team
15.01.2026Schafe werden heutzutage oft (meistens?) zur Landschaftspflege eingesetzt, und wegen des Fleisches.
Viele Schäfer bekommen also vom Staat Geld, wenn sie die Schafe auf bestimmten Flächen weiden lassen – wir als Steuerzahler bezahlen dafür indirekt.
Wenn aber die Schafe als Grasfresser sowieso die öffentlichen Felder beweiden – wie teuer wird dann wohl die Übernahme der Winterfütterung sein? Bisschen Heu und vielleicht das ein oder andere Kraftfutter kommt da bestimmt zusammen, gerade wenn Schnee liegt.
Trotzdem: Wie ist wohl die Größenordnung dieser "Patenschaft"?
Beantwortet hat mir der Sprecher die Frage nach dem Budget ja leider nicht.
(Ich halte diese Form von Schafhaltung an sich für vergleichsweise stressarm, wenn man mal von der (aus eigener Beobachtung oft wirklich groben) Schur und den Trennungen von "Osterlamm" und Mutterschaf absieht, die traumatisierend genug sind. Aber es gibt auch Formen der Tierhaltung, da tut den Tieren jeder Atemzug weh, bspw. in manchen Formen der Schweinemast. Damit vergleiche ich es.)