NABU soll Krähen an Tierversuchslabor abgegeben haben

Erstellt 26.04.2021, von kilian. Kategorie: News & Aktuelles. 4 Antworten.

NABU soll Krähen an Tierversuchslabor abgegeben haben
26.04.2021
Heftige Vorwürfe!
https://www.vegpool.de/news/nabu-tierversuche-kraehen.html
Hoffen wir, dass sich die Sache schnell und vollständig klärt - und die Versuche gestoppt werden.
2x bearbeitet

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26.04.2021
Sorry, wenn DAS stimmt, und Soko-Tierschutz ist in meinen Augen sehr vertrauenswürdig, dann ist der NABU bei mir vollends als sinnvoller Naturschutz-Verein runter vom Tisch, und bekommt von mir sicher niemals irgendeine Spende... war mir bisher schon nicht so sympathisch, auch deren Spendenaktionen auf den Straßen .... und das Differenzieren und Schützen der Freilebenden, für das gute Gewissen der Menschen, die "Natur genießen", aber die Natur, die eingesperrt und gemartet wird von der Menschheit, die, die nicht gesehen werden durch das Fernglas der "Naturfreunde", wird die jemals von denen thematisiert?


Unterm Strich ist es in meinen Augen egal, welches Tier gequält wird, ob Freifang oder extra gezüchtet. Jedes Leid in diesen Versuchslaboren ist gleich schlimm und abzulehnen. Und jede Natur, ob zum Testen oder Fressen gezüchtet oder in Freiheit geboren ist schützenswert.
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26.04.2021
Ja, auch ich traue Friedhelm da mehr. NABU ist KEINE Tierschutzorganisation! Sie und auch andere haben ein sehr seltsames Verhältnis zu Tieren. Ähnlich wie Ökologen, die mit individuellem Leid der Tiere keinerlei Problem haben, aber durchaus auf dem Baum sind, wenn eine Art bedroht ist. Was ja auch wichtig ist. Dass das eine mit dem anderen tatsächlich ursächlich zusammenhängt, ist jedoch bei vielen Ökos noch nicht wirklich durchgesickert. Was man auch immer mal wieder mitbekommt, wenn man den eigenen Sojakonsum als regenwaldschädlich vorgehalten bekommt, wobei das Soja für vegane Produkte fast ausschließlich aus Europa stammt, während der Regenwald für Futter anbau und Weideflächen der Fleischindustrie nieder gemacht wird. Dieselben Leute habendann manchmal gar kein Problem, ihre Kinder zum nächsten Würstchengrill mit Billigfleisch zu schicken, um dort für die ganze Familie ein Mittagessen einzukaufen... :wallbang: :wallbang: :wallbang:
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26.04.2021
Ich fürchte sehr, dass da etwas dran ist. Ich vermute aber, dass es sich um einen bedauerlichen Fehler und nicht planvolle Absicht handelt. Vielleicht ein unerfahrener Freiwilliger? Im allerschlimmsten Fall vielleicht ein gleichgültiger ungeeigneter Mitarbeiter?
Es ist traurig, aber ich halte die Arbeit des NABU für zu wichtig, als dass man ihnen als im Grunde auf der gleichen Seite kämpfend (auch wenn es Veganern und Tierrechtlern zu einigen Themen nicht weit genug geht), jetzt in den Rücken fallen sollte. Nix gegen Aufklärung, aber wenn wir jetzt alle den NABU in Grund und Boden verdammen, dann fällt es denen, die sowieso überhaupt nichts machen und auch nichts ändern und verbessern wollen, leichter einfach mit den Finger auf Skandale eigentlicher guter Organisationen zu zeigen und zu sagen: "haha, die sind ja auch nicht besser". Und die Umweltzerstörungslobbyisten und Tierquäler reiben sich die Hände.
Statt dem Tierversuchslabor, das ja eigentlich den weitaus größeren Anteil an dem Skandal hat, bekommt jetzt also der NABU den Shitstorm ab.
Zu den von mir unterstützten Organisationen gehört der NABU übrigens auch nicht, aber ihn jetzt als Gegner anzusehen und gemeinsam mit der Umweltzerstörungslobby gegen den NABU zu geifern, liegt mir sehr fern.
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26.04.2021
Nix gegen Aufklärung, aber wenn wir jetzt alle den NABU in Grund und Boden verdammen, dann fällt es denen, die sowieso überhaupt nichts machen und auch nichts ändern und verbessern wollen, leichter einfach mit den Finger auf Skandale eigentlicher guter Organisationen zu zeigen und zu sagen: "haha, die sind ja auch nicht besser". Und die Umweltzerstörungslobbyisten und Tierquäler reiben sich die Hände.


Danke liebe Sunjo, das ist ein kluger EWInwand. Kritik solltne vielleicht die Mitglieder selbst bei ihrer Organisation intzern üben. Für mich sind die Naturschutzorganiusaionenn auch sehr wichtig. Dennoch müssen auch die ihre Arbeit aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts endlich in das hier und jetzt weiterentwickeln, woran es nach meiner Mainung nach hapert. Jagd auf Bäumeanknabberndes Wild und so genannte invasive Arten gehören ebenso dazu, wie auch mal zu klären, ob und inwieweit Tiere ihre eigene Würde (eben nicht Menschenwürde - wobei auch das bei Primaten durchaus nah dran sein müsste) haben und wir uns ihnen gegenüber genau dementsprechend auch verhalten sollten.

Da fehlt es mir noch an der entsprechenden Neuaufstellung. Ansonsten hast Du vollkommen Recht: Insgesamt kämpfen wir sehr oft auf der selben Seite und ziehen am selbsen Strick - auch in die selbe Richtung. Wie wäre es, wenn man dort mal beginnen würde, bei Veranstaltungen nur vegane VErpflegung anzubieten - tut niemandem weh, ist schmackhaft und wäre doch ein toller Anfang, oder?
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