Habe eben in einer Ankündigung zur Biofach gelesen:
Am Mittwoch, 11.2.2026, 14 Uhr - Das Panel hält gegen die Propaganda für Fake-Fleisch und künstliche Nahrungsmittel sowie gegen Trends, die den Anschein von Nachhaltig erwecken wollen - wie Regional oder Vegan - dabei aber die Arochemie weiter anheizen.
Erstens: Propaganda gegen angebliche Propaganda bleibt Propaganda.
Vegane Fleischalternativen sind nachhaltiger, weil die "Veredelungsverluste" deutlich geringer sind, als die der Tierhaltung (= Gülle). Das betrifft insbesondere Wasser und auch den Einsatz petrochemischer Dünger.
Sehr oft sind selbst konventionelle Fleischalternativen für die Umwelt die deutlich bessere Wahl! Bei Bio erst recht.
Das zu ignorieren macht einen stark verblendeten Eindruck, und keineswegs das, was Presse tun sollte.
Organisiert wird das Paket offenbar von BioPress, einem "Fachmagazin für Bioprodukte".
Schwer erträglich, was die Durchmischung der Themen (Laborfleisch, Verschwendung, Hunger ...) und den völlig zusammenhanglosen Titel des Panels betrifft:
"Ist Tierhaltung schlecht oder wird einem vom Fake-Fleisch schlecht?" 🤯
Von der Rechtschreibung in einer Aussendung ganz zu schweigen (quillen, Arochemie ...)
https://mobil.biopress.de/de/inhalte/details/10761/brauchen-wir-labornahrung-um-die-welt-zu-ernaehren.html
Für mich ist es übrigens das erste nach etlichen Jahren, in dem ich die Biofach nicht besuche. Nicht wegen dem Panel, aber es bestärkt meinen Eindruck.