SuperMeat - Echtes Fleisch, ohne Tiere zu töten

Erstellt 11.09.2016, von Sunjo. Kategorie: Off-Topic. 34 Antworten.

17.09.2016
Mir würde es eh nix bringen - die tierischen Eiweiße die für mich quasi "Gift" darstellen sind da ja genauso drin - von daher hätte ich da keine Aktien drin! Es ist bei mir über den Verlauf der Unverträglichkeit die sich über mehr als 20 Jahre immer weiter steigerte aber eben auch ein Umdenken entstanden was eben die Haltung der Tiere und die Art der Ernährung angeht.

Ich habe früher wirklich gerne Fleisch gegessen - jetzt mal nur den "geschmacklichen" Aspekt betrachtend...inzwischen ist es mir vollkommen egal geworden - ich würde auf dieses Laborfleisch genauso wenig zurück greifen wie auf echtes Fleisch wenn meine Unverträglichkeit von heute auf Morgen weg wäre (was sie sowieso nie wieder sein wird).


Ich koche auch (meistens - nicht immer) so das die Gerichte in sich stimmig sind ohne einen "Fleischersatzanteil" zu haben - höchstens in Ernährungsphysiologischer Hinsicht aber nicht als "Bestandteil" des Gerichts.


Man kann sich Bombe rein vegetarisch/vegan ernähren - alleine was sich mir inzwischen an Rezepten und Möglichkeiten erschlossen hat was man alles wie zubereiten kann und wie vielfältig Ernährung ÜBERHAUPT sein kann - das hätte ich als rein Omnivorer wahrscheinlich nie erlebt - ich esse heutzutage viel vielseitiger als noch vor 25 Jahren - es FEHLT mir nichts - ich habe im Gegenteil ein vielfaches mehr an geschmacklichen Variationen, Gewürzen und Nahrungsmitteln DAZU bekommen! :clap:

Ich glaube das ist auch etwas was viele nicht begreifen wollen - die sehen immer nur "Verzicht" - aber die "Bereicherung" die viel größer ist - die sehen sie nicht! :green: Eben auch die Bereicherung das nur noch wenige Tiere oder bei manchen sogar gar keine mehr für das Leben eines Menschen leiden müssen!


Die Schere ist im Kopf!

Gruß Fafnir!
1x bearbeitet

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17.09.2016
Sehr gut geschrieben, Fafnir :clap: :clap: :clap:
Ist genau meine Rede. Gerade noch gestern fast genauso formuliert.
Schau mal:


"Ich liebe es ständig neue vegane Rezepte zu entdecken und auszuprobieren.


Von Verzicht kann hier keine Rede sein. Denn mein Speiseplan ist wesentlich vielfältiger und reichhaltiger und bunter als vorher.
"

In Gesprächen oder Diskussionen habe ich es schon öfter so detailliert formuliert wie Du gerade.
Die Vielfalt an Geschmäckern, Gewürzen und Lebensmitteln wie Hirse, Quinoa, Amaranth und co. ... Wenn ich mir anschaue, wie verhältnismäßig einseitig ich doch vorher gelebt habe und das, obwohl ich ja schon immer sehr gut über Ernährung Bescheid wusste und schon immer gerne in der Küche experimentiert habe ...

Zitat Fafnir:
Die Schere ist im Kopf!
:thumbup:
:-)
4x bearbeitet

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17.09.2016
Hallo Fafnir, hallo Kijolah,

dito! :D

So abwechslungsreich und gesund habe ich in der vegetarischen Phase nicht gegessen.
Die vegane Ernährung bietet eine so große Vielfalt an Lebensmitteln und neuen Rezepten. :thumbup:

Es macht einfach Spaß sich hier im Forum mit Leuten auszutauschen, die Lebensmittel wertschätzen und genießen. :clap:

Liebe Grüße

Irmgarda
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17.09.2016
Eine Frage an die, die sich hier eher gegen diese alternativen Tierprodukte positionieren: habt ihr Angst, dass ihr etwas verliert, wenn sich diese Alternativen durchsetzen sollten?
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17.09.2016
Hey Sunjo,

Angst habe ich keine. Für mich würde alles gleich bleiben ;-)


Wenn ich länger darüber nachdenke, drängt sich mir ein Vergleich auf. Auch wenn es vielleicht ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen ist..

Dieses Laborfleisch fühlt sich für mich persönlich ein bisschen so an, wie eine Ersatzdroge.
Statt das Heroin ganz weg zu lassen und einfach gesünder zu leben, substituiert man eben. Es ist diese Lächerlichkeit oder eher Sinnlosigkeit, die ich dabei empfinde, an etwas auf Teufel komm raus fest zu klammern, das man eigentlich gar nicht zum Überleben braucht (nicht einmal um ein genussvolles Leben in allen Facetten führen zu können)

LG



2x bearbeitet

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17.09.2016
Hallo Sunjo,

für mich ist und bleibt es ein Teil eines Tieres, das im Labor "weitergezüchtet" wird. Ich hoffe, daß sich diese Alternative nicht etablieren wird.
Wie schon geschrieben, esse ich gerne in erster Linie biologische Lebensmittel, die auf natürliche Weise geerntet werden.

Liebe Grüße

Irmgarda
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17.09.2016
Für mich bleibt das Fleisch aus tierischen Quellen gesundheitsgefährlich. Es ist die Molekularstruktur die es meiner Meinung nach so gefährlich macht. Und dann noch genmanipuliert. Ich verzichte wegen meiner gesundheitlichen Beschwerden auf jegliche tierische Nahrung. Die humanistische Betrachtungsweise ist erst dazugekommen. Meine These ist, das unser Körper pflanzliche Nahrung auf Grund der genetischen Unterschiede anders verarbeitet als tierische Nahrung.
Ich kann Unmengen Purin haltiger Gemüse essen und habe keine Probleme mit Gicht.
Mit Wurst und Fleisch hätte ich da sofort Ärger.
Ich habe kein Problem mit Weizen, Nüssen, Soja, Sesam, Beeren, Steinobst, egal was, aber Milchschokolade reicht und ich habe eine Entzündung im Fußgelenk. Die hatte ich vor Monaten mal geschenkt bekommen und selbst gegessen. Heute verschenke ich so was weiter oder werfe es weg.
Um mal bei den Genen zu bleiben. Muttermilch passt genetisch genau zum Kind.
Ob bei Menschen oder Tieren. Aber eben nur zum genetisch richtigen.
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17.09.2016
Zitat Irmgarda: Ich hoffe, daß sich diese Alternative nicht etablieren wird.

Um der Nutztiere willen kann man nur hoffen, dass es sich etablieren wird.

Ein im Labor gezüchteter Zellhaufen hat keine Gefühle, ein Tier schon..

Natürlich wäre es besser, wenn die Menschen begreifen würden, dass sie kein Fleisch benötigen, aber bis dahin sollte man jedes mögliche Leben verschonen.
Mit dieser Art "Massentierhaltung" wäre zumindest schonmal die Qualzucht Geschichte und hunderte Milliarden Lebewesen, jährlich, vor der Schlachtung bewahrt.

Zumindest bis auch hier zwangsläufig die degenerative Mutation der Zellen eine kritische Masse erreicht.

Grüße,
Falk
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17.09.2016
Zitat Kijolah:
Statt das Heroin ganz weg zu lassen und einfach gesünder zu leben




Natürlich hinkt der Vergleich ein wenig und eine harte Droge wie Heroin "einfach" weg zu lassen und "einfach" gesünder zu leben, war von mir auch ziemlich ungeschickt formuliert.

Ich hoffe, es ist dennoch angekommen, was ich damit zum Ausdruck bringen wollte..
Es ist einfach am Ziel vorbei geschossen, einfach nicht der richtige Weg, wie ich finde. Die Grundeinstellung der Menschen wird dadurch nicht geändert.

Klar, im Zweifelsfall ist es dennoch das kleinere Übel!


LG
1x bearbeitet

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18.09.2016
Zitat Irmgarda:
Wie schon geschrieben, esse ich gerne in erster Linie biologische Lebensmittel, die auf natürliche Weise geerntet werden.

Zitat Friedrich:Für mich bleibt das Fleisch aus tierischen Quellen gesundheitsgefährlich.

Das sind beides persönliche Gründe, die für andere nicht zutreffen müssen und daher aus meiner Sicht kein Argument gegen künstlich erzeugte tierische Lebensmittel sind. Niemand wird euch zwingen (so hoffe ich zumindest), diese Alternativen zu essen. Deshalb meine Frage, ob ihr für euch Nachteile befürchtet, wenn sich diese Alternativen durchsetzen. Es geht um die Frage, ob jeder das Recht haben sollte, selbst zu entscheiden, was er isst, solange dabei anderen/der Allgemeinheit kein Schaden zugefügt wird bzw. der Nutzen den Schaden überwiegt (momentan hat ja jeder das Recht zu essen, was er will, selbst wenn damit anderen Schaden zugefügt wird). Bei der veganen Ernährung ist ja auch nicht alles unbedenklich (Soja, Palmöl etc.).
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