Männer fühlen sich "männlicher" durch Fleisch. Aber nicht alle.

Erstellt 16.08.2021, von kilian. Kategorie: Off-Topic. 19 Antworten.

24.02.2022
Männer fühlen sich "männlicher" durch Fleisch.

Ich definitiv nicht, aber viele denken so. Ich finde das altes, unreflektiertes, konservatives, rückständiges Denken; quasi wie einen Tunnelblick zu haben. Man braucht sich nur umsehen, gerade bei Sportarten, wo sie ihr "Mann sein präsentieren" können Triatlethen, Ultramarathonläufer, Kraftsport, ... überall Veganer dabei.
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24.02.2022
persönlich ersetze ich das Wort "konservativ" (erhaltend) durch "reaktionär" (dem Fortschritt feindlich gegenüber). Veganerinnen sind für mich eher konservativ: Die Natur, die Tiere und das Klima erhaltend.

Die anderen stehen diesem Fortschrittsdenken zumeist eher ablehnend gegenüber.
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24.02.2022
"konservativ" bedeutet für mich, an altem, althergebrachten, festhaltend ("wir haben immer Fleisch gegessen, darum tun wir es auch weiterhin").
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24.02.2022
Ich glaube, dass dieses "Männlich" fühlen gerade sehr dominant durch Putin gezeigt wird, der sich ja oft bei der Jagd auf Tiere filmen lässt und jetzt wieder seine Dominanz und Männlichkeits bzw Größenwahn heute an den Tag legte. :wallbang:
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24.02.2022
Kommt mir auch so vor, dass Männer, die sich als "richtige Männer" vorkommen, sich gerne in Verbindung von Jagd, oder als Cowboy etc. zeigen. Wie frühere Könige und auch heute noch ein paar "Mächtige" bei der Treibjagd, wo andere die Tiere einkreisten und hetzten, und diese nicht mehr aus können, abgeknallt werden. Wenn das als männlich gilt, kann man/ich nur noch mitleidig kommentieren: Erbärmlich, peinlich und lächerlich.
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26.02.2022
Mein 18-jähriger Sohn hat sich vorgenommen, nach dem Beispiel von Böhmermann jetzt häufiger das generische Femininum zu benutzen. In dem Alter muss man sich ja noch erst finden und definieren und einiges auszuprobieren. Und da scheint das eben gerade cool zu sein, sowas mitzumachen statt davon abzugrenzen.
Es tut sich deutlich was bei der neuen Männlichkeit. :clap:
Er selber ist Vegetarier, wie auch der größte Teil seines Freundeskreises. Ganz ohne Käse hin und wieder geht offensichtlich noch nicht, und ich dränge zu nichts. Das kommt dann schon noch.


Veganismus wird jedenfalls höchst respektiert von diesen ganz jungen Männern, genauso wie der eine Freund bewundert wird, der sich nicht nehmen lässt, sich die Nägel zu lackieren.


Es ist ganz wichtig, dass die Generation der Eltern und LehrerInnen nicht in den unsicheren Findungsphasen viel kaputt macht.
Vor allem, solange die Kinder noch viel jünger und abhängiger sind.
Dieses neue Selbstbewusstsein geht auch mit Unterstützung und Respekt und muss nicht zwangsläufig eine Rebellion sein. Umso größer meine Hoffnung, dass das auch nachhaltig so bleibt.


Das ist nicht zuletzt auch in der Verantwortung der Mütter, die nicht der Versuchung verfallen sollten, solche Themen irgendwie für sich zu besetzen und damit als „Frauensache“ für die Söhne zum Tabu zu machen.
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26.02.2022
Hallo Ef70
ich denke auch, dass die Mütter da viel helfen - oder eben auch viel falsch machen können.
Frau bzw. Eltern muss/müssen aufpassen, keine Helikoptermutter/Eltern zu werden, die die Kinder ewig und überall beobachtet und bevormundet . :crazy:
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13.03.2022
Hallo!
Bin ja noch nicht komplett durch mit meiner Umstellung auf Vegan. Mein Mann will davon eigentlich nichts wissen, aber hat sich zumindest mit meiner bisher primär vegetarischen Ernährungsweise angefreundet. Geht halt ab und zu Schnitzel oder Steak essen.
Da ich im Moment vieles an Veganem ausprobiere, wird das einfach umkommentiert serviert. Die vegane Bolognese z.B. fand er "so gut wie nie" (Kunststück - die gabs ja bisher auch nur mit Fleisch) die veganen Kekse "oberlecker". Die Auflösung kam dann anschließend, erst ungläubiges Staunen, dann "aha". Es arbeitet im Oberstübchen :rofl: und die Gleichung vegan=komisches Essen ist glaube ich für ihn nicht mehr gültig. Das "unmännliche" kommt vielleicht auch noch weg. Bin mal gespannt, wie weit wir im Sommer sind und ob ich auf diese Art auch den Schwiegersohn (ich brauch Fleisch zum Leben" ) überzeugen kann, wenn die Familie 2 Wochen zu Besuch ist.
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13.03.2022
Vielleicht wäre es dann - wenn Dein Mann mitspielt- besser, wenn er sich dann mit Deinem Schwiegersohn sich beiläufig darüber unterhält, wie gut ihm das vegane geschmeckt hat, ohne dass er es wusste. ;)
lebt Deine Tochter denn auch vegetarisch oder vegan ?

lieben Gruß
METTA
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13.03.2022
Ich denke, so wird das laufen. Oder ich biete erst mal vegane Aufstriche und sowas zum Probieren an, ehe wir ans warme Essen gehen. Ich weiß noch nicht, ist ja noch Zeit.
Meine (Stief-)Tochter isst alles, und wenn sie sich selbst versorgen müsste, würde sie glaube ich nur von Fertiggerichten leben :wallbang: Insofern ist der fleischessende (und kochende) Schwiegersohn natürlich die bessere Wahl. Ihr ist es glaube ich egal, was reinkommt. Hauptsache der Hunger ist weg.
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