Lieber kein Wasser sparen?

Erstellt 08.06.2017, von flo. Kategorie: Off-Topic. 11 Antworten.

Lieber kein Wasser sparen?
08.06.2017
Hey
habe mal ein bisschen im Netz gesurft nachdem ich den Beitrag über Wasser gelesen habe. Habe bei den Berliner Wasserbetriebe Infos gefunden dass man in Deutschland eigentlich nicht Wasser sparen soll weil das die Kosten erhöht: http://www.bwb.de/content/language1/html/12390.php
Was haltet Ihr davon?
LG
FLO
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08.06.2017
Ju. Kenne ich schon, das dann die Rohre mit haufenweise Wasser durchgespült werden müssen. Klasse oder? Das ist halt so lächerlich. Da wird jahrelang gesagt man soll Wasser sparen und dann wird einfach Wasser reingepumpt damit die Leitungen ordentlich flutschen. Naja was solls. Ich machs so wie im Link erklärt wird. Ich gehe nicht sparsam aber sorgsam damit um. Also ich lass Wasser net laufen, wenn ich keins brauch. Und ich Dusche jetzt nicht 3 min weniger, nur damit ich Wasser spare.
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08.06.2017
Wasser verschwenden würde ich jetzt auch nicht extra. Kostet ja trotzdem Geld. Und gerade bei warmem Wasser hat man dann ja auch noch die Energie für die Erwärmung (Kosten, Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung - falls man das nicht schon regenerativ löst, was bei den meisten aber vermutlich nicht der Fall ist).

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08.06.2017
Hallo Flo,

ich sehe in dem Argument kein Wasser zu sparen weil sonst die Rohre durchgesüpült werden müssen ähnlich wie das "Argument" bloß nicht mit dem Fleischverzehr aufzuhören, weil sonst so viel "Ausstellungsfleisch" beim Metzger weggeworfen werden muss.

In beiden Fällen ist es zwar offenkundig ein Problem, sobald die Nachfrage nachlässt, in meinen Augen besteht die Lösung aber nicht darin einfach wie gewohnt (zu viel) zu konsumieren, sondern die Infrastruktur an sich zu ändern (z.B. durch keramikversiegelte Rohre).
Die Technologie ist da, aber solange es sich weiterhin rechnet lieber millionen Liter Wasser sinnfrei durch die Rohre zu pumpen, anstatt die Rohre (zukunftsfähig) mit einer Keramikversiegelung und Zwischenfiltern zu sanieren wird sich daran wohl kaum etwas ändern :D

Grüße,
Falk
4x bearbeitet

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06.11.2017
Davon hatte ich auch schon vor einigen Jahren gehört. Zuerst heißt es Wasser sparen, dann heißt es wieder, man solle nicht sparen. Aber ehrlich gesagt geht es mir persönlich besser, wenn ich weiß, ich verschwende nicht unnötig Wasser.
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23.11.2017
man sollte Wasser auch nicht verschwenden, aber der gute Kreislauf in Deutschland lässt das auch gar nicht mehr zu... oder was denkt Ihr wo euer Wasser landet wenn ihr die Klospülung betätigt oder im Waschbecken die Liter nur so im Abfluss verschwinden? Doch bitte nicht, dass es in irgendeiner Grube landet und versickert :crazy:

Es wird alles wieder aufbereitet in unseren top Kläranlagen und kommt dann erneut aus dem Hahn raus... auch dein, mein, unser Urin, den wir uns am Tag danach ganz frisch aufbereitet wieder aus dem Hahn zapfen. Der Vorteil von Keramik ist ja ausschließlich das die Rohre nicht von innen rosten und irgendwann kaputt gehen bzw. verstopfen, kann sicherlich auch passieren aber die wahrscheinlichkeit ist geringer.


Man spart dann eventuell das Wasser, was sonst zum reinigen durchgeschossen wird, aber ich bin ganz ehrlich, wenn man nicht gerade zu 2. in einem Einfamilienhaus lebt, sondern so wie wir mit ca. 40 Personen in einem Mehrfamilienhaus, wird sowieso so viel Wasser am Tag durch die Leitungen gejagt, das ich beinahe vermute, dass selbst bei guten Keramikrohren, die sicher auch recht teuer sind, die ersparnis sehr gering ausfällt. Und beim Wasser ist es ähnlich wie mit dem Strom, je weniger man verbraucht, desto teurer wird der Spaß pro Liter oder Kilowattstunde... bei uns kosten aktuell 1000 Liter 1,694 € macht also 0,1694 Cent pro Liter. Da ist die Ersparnis um einiges größer wenn ich mein Handynetzteil morgends aus der Steckdose ziehe wenn ich zur Arbeit gehe. Anders sieht es natürlich beim warmen Wasser aus, alleine die Energie die dabei eingespart wird ist schon Gold wert und wichtig für die Umwelt, also 3 Minuten weniger durschen, kann schon eine Menge bringen, wenn es jeden tag 40-50 Millionen deutsche machen. Außer man ist Eiskalt-Duscher :D

Grüße und sorry, dass ich mal wieder so ausführlich geworden bin, aber ich hab hier tagsüber manchmal nicht so viel zu tun und dann tobe ich mich ganz gerne in solchen Beiträgen aus ;)

Grüße Anna
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23.11.2017
Hallo Anna,

keiner dieser Beiträge (sowie der Artikel) bezieht sich auf die Kostenalge für die Verbraucher:
Sowohl der Artikel, als auch die fogkende Diskussion thematisiert die Kosten für die Wasserversorger, welche lt. Artikel zum vermehrten Konsum von Wasser auffordern (welch ein Wunder), weil ansonsten angeblich nicht nur mehr Kosten für die Verbracucher entstehen sondern auch Schäden an dem Zulieferungsnetzwerk (sprich nicht die Rohre im Haus, sondern in den Straßen und sonstigen Versorgungsstrecken) auftreten können ;)

Und bei unserem maroden und überholungsbedürftigem Zulieferungsnetzwerk würden die genannten keramikversigelten Rohre durchaus zu erheblichen Einsparungen (wenn auch nicht für den Verbraucher) führen :thumbup:

Was die Wasseraufbereitung damit zu tun hat, entschließt sich jedoch vollkommen meinem Verständnis der eigentlichen Thematik :D

Grüße,
Falk
6x bearbeitet

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23.11.2017
Hey Falk, aahh ok soweit habe ich dann doch nicht gedacht, damit solltest du durchaus Recht haben, was die Rohre auf den Straßen ud Co. betrifft. Aber ich muss dir wiedersprechen, es ging in den folgenden Diskussionen auch um die Kosten der Verbraucher, 3 min länger duschen, Wasser nicht unnötig laufen lassen z.B.

Ebenfalls sollten die Kosten auch für uns Verbraucher sinken, wenn der Zulieferer jedes Jahr Millionen einspart, weil er weniger sanieren muss ;) außer sie stecken es sich mal wieder selbst in die Tasche, aber viele Wasserversorger sind ja Unternehmen der Gemeinden und Städte, und daher verpflichtet die Preise alle paar Jahre anzupassen. Und die letzten Sätze in dem Artikel hast du dann wohl glatt überlesen :p "Auch Wasserwerke und Rohrnetz müssen unterhalten werden – unabhängig davon, wie viel Wasser durch die Leitungen fließt. Da diese Kosten auf die genutzte Menge umgelegt werden, wirkt sich der sinkende Wassergebrauch negativ auf den Wasserpreis je Kubikmeter aus – der Preis steigt also tendenziell." Womit wir wieder bei den Kosten sind.

Grüße Anna
1x bearbeitet

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23.11.2017
Hallo Anna,

Zitat AnnaDieErste:Und die letzten Sätze in dem Artikel hast du dann wohl glatt überlesen :p

Überlesen habe ich da nichts ;)
Die Kostenlage für den Einzelnen war, im Gegensatz zum grundsätzlichen Gedanken des Wassersparens, lt. meiner Interpretation (auch nach erneutem durchlesen sämtlicher Kommentar) bisher nur nicht Gegenstand dieser Diskussion :thumbup:

Wenn du dich auf konkrete Kommentar beziehst wäre es hier wirklich hilfreich mit Zitaten zu arbeiten, ansonsten wirkt es eher wie ein "genereller Rundumschlag", denn wie eine gezielte Antwort auf ein bestimmtes Argument :D

Grüße,
Falk
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24.11.2017
benutze so viel wie du braucht
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