Das gute Fleisch vom Metzger - Argument

Erstellt 12.08.2016, von pummelchen. Kategorie: Off-Topic. 34 Antworten.

11.11.2019
Sunjo,
Habe heute ein Video über Männer gesehen, die machen jetzt " Schlachtung mit Achtung " !!!
https://allgaeu.life/videos_artikel,-frueher-war-ich-metzger-heute-bin-ich-veganer-und-kaempfe-um-jedes-tierleben-_arid,2330885.html
Ich finde den Wandel stark von denen.
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11.11.2019
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11.11.2019
Zitat Lenshar:
2. Tiere sind nicht blöd, die wissen meistens bei noch so "guter" Schlachtung was ihnen nun bevorsteht. Sie riechen Blut und Stress vom Vorgänger, wenn sie nicht direkt vor den anderen getötet werden, und dann haben sie Angst. Die Metzger blenden das komplett aus, aber ich sag dir, die Zeichen könnten klarer nicht sein und mich verfolgen die Blicke der Tiere immer noch.


Ein Punkt den meine Schwester leider auch nicht sehen will. Sie argumentiert einfach, dass Tiere keine Vorstellung von Leben und dem Tod haben und sich darüber (im Gegensatz zum Menschen) nicht bewußt seien. Deswegen sei es ja vertretbar sie zu töten. :rolleyes:
Fast niemand sagt ist mir egal. Die meisten Leute haben doch eigentlich ein schlechtes Gewissen und sind froh, wenn sie nicht daran erinnert werden was auf ihrem Teller landet.
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11.11.2019
@ Lenshar:
Was ist aus dem Huhn geworden, hast Du es dann wieder zum Besitzer zurück gebracht ?


Tiere haben sehr wohl Angst um ihr Leben und haben auch eine Vorstellung von Feinden, das müssen sie ja auch haben um in der Natur (wo sie ausschließlich hingehören) überleben zu können.



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12.11.2019
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12.11.2019
Das Huhn hätte ich natürlich nicht mehr dem Bauer überlassen. Ich hab in meinem Wohnzimmer ein Teil abgegrenzt, mit Stroh ausgelegt, eine Decke zum Korb gerollt und wollte Purzel (so hab ich sie genannt) da aufpäppeln.

Das nenn ich Tierliebe. Es gibt doch noch Helden ;) . Schade das es Purzel nicht geschafft hat. Aber immerhin hat sie in ihren letzten Stunden mehr Liebe und Zuneigung bekommen als in ihrem ganzen restlichen Leben.
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12.11.2019
Hallo ihr,

mein Freund kommt aus einem kleinen Ort mit grünen Weiden und so weiter und so fort, ich aus einer etwas größeren Stadt. Seit ich nicht mehr zu Hause wohne, esse ich vegan, seitdem wir zusammen sind, isst er vegetarisch, aber bei seiner Familie zu Hause bekomme ich immer dieses Argument zu hören, obwohl ich grundsätzlich akzeptiert werde. Und ich weiß einfach nicht, was ich dazu sagen soll, weil sie halt immer irgendwelche Tiere auf den Wiesen rumlaufen sehen und es nun mal den Dorfmetzger gibt. Ich traue mich irgendwie nicht, dort mal nachzufragen, von wo das Fleisch dort ist, obwohl es natürlich nur sinnvoll ist. Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht, Metzger direkt zu konfrontieren?
Hinzu kommt, dass mein Freund (obwohl es danach klingt, als wäre er ein *****) selbst ethisch nur wenig Probleme mit Fleischkonsum hat, sondern größtenteils meinetwegen vegetarisch isst. Ich glaube, es macht ihm nicht viel aus und er hat sich in der Zeit, in der wir zusammen sind, total geöffnet und ganz viele neue Sachen ausprobiert, aber irgendwie sagt er, dass er nicht unbedingt ein schlechtes Gewissen den Tieren gegenüber hat, wenn sie "artgerecht" gehalten werden. Deshalb unterstützt er mich bei der Diskussion auch nicht vehement.

Könnt ihr mir helfen?

Lia

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12.11.2019
Hallo Lia,

wie Lena schon schrieb, nur noch wenige Metzger schlachten selbst sondern lassen sich das Fleisch von irgendwelchen großen Konzernen liefern und verarbeiten dann das. Welche Tiere laufen denn auf der Weide? Meistens Kühe, oder? Und was wird bei deinen "Schwiegereltern" so gegessen? Vermutlich meistens Schweinefleisch und Wurst (in der auch hauptsächlich Schwein ist).

Ich war letztens mit meinen Kindern bei einem "Lebenshof" und war entsetzt. Selbst dort sind Schweine eingepfercht und haben nur ein paar m² Platz. Säugende Schweine hatten nicht mal Platz sich umzudrehen... Mal ganz davon abgesehen, dass man es bei dem Gestank kaum aushalten konnte weil sie es dort mit der Hygiene wohl nicht so genau nehmen...

Bei vielen Metzgern hängt übrigens ein Schild woher das Fleisch stammt. Und wenn nicht, dann würde ich mich schon trauen dort nachzufragen. Du musst ja nicht sagen warum. Tu einfach interessiert und lächle ein wenig. Der Metzger wird dich sicher nicht blöd anmachen. Dann kannst du ja weiter auf die Suche nach den Haltungszuständen gehen ;) .

Argumente die niemand aushebeln kann gibt es aber schon. Abgesehen von den Haltungsbedingungen müssen diese Tiere DEUTLICH vor ihrem natürlichen Ende sterben. Und wie Lena auch schrieb, sie merken das wenns zu Schlachten geht und leiden Angst. Kein Tier will freiwillig sterben, auch wenn es keine Schmerzen leiden muss (was oft aber passiert!).

Ein weiteres Argument ist die Gesundheit. Die WHO hat rotes Fleisch inzwischen als krebsfördernd eingestuft. Verarbeites Fleisch (z.B. Wurst, Burger, Grillfleisch) sogar als krebserregend. Im Fleisch sind viel Stoffe die dem Körper schaden. Man kann resistent gegen Antibiotika werden, und und und.

Wenn du mal richtige Argumentationen zwischen Omnis und Veganer sehen willst, dann guck dir auf Youtube mal den Kanal "vegan auf den punkt" an. Der kann richtig gut argumentieren.

Im Übrigen kannst du deinen Freund, der das ethisch ja für richtig hält, fragen wie er das sehen würde wenn heute Aliens hier landen würden und mit den Menschen das selbe machen würden wie wir heute mit den Tieren. Für die Aliens wäre das natürlich ethisch unbedenklich, denen wärs egal. Aber für ihn, wenn er ein Schlachtvieh ist?

Außerdem gibt es natürlich zahlreiche Dokus. Von vorsichtig informierend bis schockierend wahr. Du kannst dir gerne eine mit deinem Freund anschauen. Mich hat "Earthlings" damals hart getroffen und mich über Nacht zum Vegetarier / Veganer gemacht.

Aber bitte bitte mache nicht den Fehler, dass du jeden mit aller Macht bekehren willst. Menschen ändern sich nur wenn sie es von selbst wollen. Du kannst ihnen deine Meinung sagen wenn sie dich fragen, aber hingehen den Finger heben und loslegen wird nichts bringen, außer dass alle sauer auf dich sind. Sei nicht aufdringlich, sondern tolerant. Omnivore sind keine schlechten Menschen, nur blind.
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12.11.2019
Es gibt kein gutes Schlachten, und es gibt auch kein Argument dafür. Jedes Tier hat sein Lebensrecht, ohne Wenn und Aber. Noch so "gutes" Schlachten bedeutet Tod und Töten.

Zitat Lenshar:Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie genau verstehen was Tod tatsächlich bedeutet, aber das ist völlig egal.


Genau. Das ist egal. Tiere sind leidensfähige Wesen, das reicht aus, um sie nicht zu quälen und nicht zu töten. Im Leiden sind "diese wie jene" gleich, wie der Buddha z.B. ausdrückt, also sind sie wie wir Menschen auch (die wir ja letztendlich auch nur Tiere sind...). Sie haben ein Lebensrecht per se.


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12.11.2019
Es gibt hier eine eigene Marke für alle möglichen Produkte. Bergisch pur heisst es. Da hängen auch die örtlichen Metzger dran und es soll auch Fleisch aus dem Bergischen sein.
Wo das geschlachtet wird weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht ob die Metzger selbst schlachten dürfen. Man schmeckt auch einen Unterschied...zumindest erinnere ich mich da dran :angel:

Als Kind bin ich mit meiner Mutter viel hier rum gefahren zu den Bauern in der Gegend weil die damals Milchkontrolle gemacht hat. Es gibt solche und solche und ich hab auch welche in der angeheirateten Verwandschaft.

Alle über einen Kamm zu scheren ist sicherlich auch nicht fair. Ich kenne auch Bauern die ihre Tiere echt so gut wie eben möglich behandeln.
Das macht die Sache als solche aber auch nicht besser. Vermutlich will keine Kuh geschlachtet werden und ob die nun Milch für uns geben wollen mag man auch bezweifeln.
Aber man wird ja von klein auf drauf getrimmt das Milch gut ist.

Die beiden von "vegan ist ungesund" haben mal einen Vortrag in einer Schule gehalten und die jugendlichen da gefragt ob sie die Milch von ihren Müttern trinken wollen. Fanden alle ekelhaft. Auf die Frage warum man dann das Brustdrüsensekret von 800 kg schweren Säugetieren trinkt hatte dann keiner ne Antwort.
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